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Heute war es dann Zeit für zwei Highlights:
- Der Steyn von Murreweyn wurde in die Front über der Tür eingesetzt! Da haben wir uns schon lange drauf gefreut, das Ding stand als “Hoffnungsträger” fast ein Jahr lang in unserer Küche herum.
- Das Verblendmauerwerk ist heute fertig gestellt worden!

Die Maurer, nunmehr nur noch zu zweit, haben heute den Endspurt eingeleitet und alles für das Einsetzen der Fenster und Türen vorbereitet, welches auch noch in dieser Woche (neben dem ersten Schwung Sanitäreinbauten) stattfinden soll.

Leider hatte der Wochenbeginn einen faden Beigeschmack, da sich in der letzten Woche herausstellte, dass die Zimmerleute die Dachkonstruktion des Vordergiebels falsch durchgeführt hatten, falsch im Sinne von anders als von uns gewünscht. Die Maurer hatten es vor einiger Zeit schon angemerkt: so wie es aussieht, kriegen die dort keine Giebelohren rein. Statt dessen haben die Zimmerleute in der letzten Woche Giebelkästen links und rechts vom vorderen Friesengiebel vorbereitet, die Öhrchen könnten winzig und beinahe unsichtbar da drunter angebracht werden.

Diese Lösung werden wir nicht akzeptieren, da wir mit Vertragsabschluss und auch in der Planungsphase eindeutig auf den Einbau dieser Dinger bestanden haben – die Front sieht einfach besser aus. (siehe Planskizze, rot umkreist). Mit der jetzigen Notlösung werden wir nicht einverstanden sein, das ist nicht das Haus, welches wir laut Vertrag bauen lassen – der Aufwand, den falsch konstruierten Dachstuhl ändern zu müssen, ist laut unserem Gutachter nicht ohne – wir gehen aufgrund unserer bisherigen Erfahrung mit der Firma davon aus, dass ECO sich hier querstellen wird, hoffentlich führt das Ganze ohne nennenswerte Schlammschlacht zu einem einvernehmlichen Ende . Kompromisse werden wir allerdings nicht eingehen. Dieses Haus ist nun mal die größte Investition, die wir (hoffentlich) jemals machen werden, da muss es uns einfach gefallen.

So sieht es dann am Ende des Tages aus, wir hatten unser Anliegen gestern, am Sonntagabend, in einer längeren Mail an ECO und unseren Bauleiter geschickt, dieser war am gesamten Freitag unerreichbar – was ein Unding ist bei solchen wichtigen Entscheidungssituationen! Heute haben wir den ganzen Tag über nichts von der Firma gehört, obwohl wir um zügige Rückmeldung gebeten haben – dieses Schweigen gegenüber den Kunden kennen wir leider schon zur Genüge von ECO. Wir hoffen mal, dass diese blöde Situation möglichst schnell geklärt werden kann und harren der Dinge.

 

Gestern, am Tag des Herrn, gab es genug zu tun für die Ungläubigen: die ersten Dinge wurden von unserer Miezwohnung hin zum neuen Haus geschafft! Der Balkon wurde zum letzten Mal winterfest gemacht, die tüchtige Baudame lud 3/4 des Grünbestandes in Kübeln und Töpfen ins Auto und karrte diese in unseren Garten zum Überwintern. Nun ist der Balkon öd und leer, der Winter kann kommen. Tut er auch fast, es ist klirrend kalt.

Am Wochenende muss irgendjemand bei uns wieder heimlich gearbeitet haben. Maren sichtete deutliche Veränderungen im Fußbodenbereich: es wurde abgeschweißt. Nun sind die Böden weitgehend komplett dicht, es darf auch derzeit nicht auf der Teerpappe rumgeschrammelt werden, aber die Elektriker können nun wiederkommen und mit ihrem Werk fortfahren. Wann wohl der Klingelknopf angebracht wird? Welcher es wohl sein wird? Fragen über Fragen…

Heute, am Montag, rechnete ich gar nicht damit, dass irgendwas auf der Baustelle passiert: Vollmond, Hochdruckgebiet, Eiseskälte, gefrorene Scheiben. Morgens -2°C, im Tagesverlauf 6°C. Dennoch! Tapfer schlugen die Maurer auf und klinkerten an der Vorderseite weiter. Zwar hatte der Murresteyn immer noch nicht seinen großen Auftritt, aber es geht wacker voran. Auch hier noch mal ein Lob an unsere kälteresistenten Arbeiter. Morgen früh gibt’s heißen Punsch für alle, versprochen!

Heute morgen war ich dann früh da, um mal nach dem Fortschritt der Feinmaurerei zu sehen, mit einem Geodreieck bewaffnet trat ich den frühstückenden Maurern bei klirrender Kälte entgegen. Diese wussten freilich nichts vom gestrigen Ärger über das falsch ausgeführte Ziermauerwerk, auch hatte der Chef trotz Email und SMS seine Mannen nicht informiert, was nun zu tun war. Lief in etwa so ab:

“Gefällt dir die Bordüre?”
- “Nein, die ist ganz anders als wir es wollten.”
“Wieso?”
- “Die Steine sollten im 45°-Winkel zueinander stehen.”
“Tun sie doch.”
- “Nein, hier, das Geodreieck passt nicht rein.”
“Stimmt.”
- “Und links ist es viel tiefer als rechts.”
“Bestimmt nicht.”
- “Doch, hier, ich stecke da das Dreieck auch noch mal rein und messe nach…”
“Oh, ja.”
- “Also bitte 4 Schichten abreißen und dem Dreieck sklavisch folgen, dann wird alles gut.”
“Gut, machen wir, der Bauherr soll ja zufrieden sein. Kann ich mir das Geodreieck ausleihen?”
- “Gerne doch, bitteschön.”

Nachmittags kamen wir wieder und beide Seiten waren fertig, alles sah total klasse aus, genau so, wie wir es haben wollten. Ein dickes Lob an die Maurer da gelassen, die sich gerade ins wohlverdiente Wochenende trollten.

 

Abends hatten Baudame und Bauherr dann tatsächlich mal Zeit, über Kleinkram wie Außenlampen und Klingelknöpfe nachzudenken – welch ein Luxus! Schnell mal den Rechner angeschmissen und die gängigen Einkaufsseiten angesteuert. Das Internet ist Segen und Fluch zugleich! Früher hatte man keine andere Möglichkeit, als in den lokalen Baumarkt zu gehen und sich dort den Kram anzusehen, der in der Auslage war. Es gab einen runden und einen eckigen Klingelknopf und einen teuren. Heute steht einem buchstäblich das Angebot der ganzen Welt zur Verfügung. Nicht nur, dass die Auswahl astronomisch ist, auch die Summen sind es teilweise. Dafür wird aber auch jeder Geschmack bedient…siehe Fotos. Diese beiden Kandidaten sind heiß im Gespräch gewesen. Bestellt wurde aber noch nix, bei solchen exzentrischen Fisimatenten sollte man noch mal drüber schlafen, wo der Besuch die nächsten 30 Jahre lang die Finger rein- bzw. draufsteckt. Zumindest soll er sich trauen, zu klingeln.

Bei den Außenlampen fiel es uns etwas leichter, eine Auswahl zu treffen, wir haben uns kurzerhand mal die hier abgebildeten Exemplare bestellt, um sie mal “live” am Haus zu testen, bzw. dranzuhalten. Man kann ja alles problemlos umtauschen, was nicht gefällt, wird wieder zurück geschickt.

Noch ein kurzer Ausblick auf nächste Woche: am Montag wird der Murresteyn eingesetzt und am Dienstag ist das erste Treffen mit unserem neuen Bauleiter anberaumt, Herr Plangemann wird auch dazu stoßen.

 

Heute morgen habe ich den Maurern routinemäßig einen Besuch abgestattet, um mal zu sehen, ob schon was von der Bordüre zu sehen war. Gegen halb 10 noch nicht, sie muckelten so vor sich hin. Den Murreweynstein wollten sie auch noch nicht haben, morgen auch noch nicht. (“Du bringe Monntack”) Ich erfuhr, dass sie dann heute auch gedachten, gegen 13 Uhr Feierabend zu machen. Anruf beim Maurer-Chef: “Wieso 13 Uhr? Die könnten doch auch mal den ganzen Tag arbeiten, so langsam wie sie gerade vorankommen.” – “Nee, nee, der eine Maurer baut sich gerade selbst ein Haus und da müssen die Kollegen halt helfen”.  Sehr sozial und kumpelhaft – hätten wir gerade einen Bauleiter parat, könnte ich dem das ja mal petzen berichten. Aber der alte ist krank und der neue hat sich immer noch nicht gemeldet, langsam wird es mal wieder zu bunt.

Von daher: Punkt 15 Uhr in der ECO-Zentrale anrufen, mit forschem Ton jemanden von der Geschäftsleitung fordern, BINGO! Tatsächlich bekomme ich jemanden an die Strippe, dem ich die Gesamtproblematik schildern kann, ich habe sogar das Gefühl, hier auf offene Ohren zu stoßen. Zum einen fand er meine Klage über die phlegmatischen Klinkerer recht interessant, zum anderen erfuhr ich an dieser Stelle auch, dass unserem alten Bauleiter gekündigt wurde – hm. Weg ist er, besonders überrascht bin ich nicht, denn sehr zuverlässig nahm er seine Aufgaben in letzter Zeit (bzw. im Allgemeinen) nicht wahr. Und mir wurde weiterhin versichert, dass die Geschäftsleitung schnellstmöglich den Kontakt zum Nachfolger herstellen werde.

Tatsächlich: prompt klingelte eine halbe Stunde später das Telefon und der neue Bauleiter Herr Thomsen war dran. Puh. Er hatte aufgrund der Übernahme diverser Projekte bisher noch keine Zeit, sich in unser Projekt einzuarbeiten, wollte aber erst einmal die wichtigsten Eckdaten und Probleme hören, morgen oder am nächsten Mittwoch ist dann das erste Treffen samt Krisengespräch anberaumt worden. Bin mal gespannt, was jetzt alles besser wird, viel kriechender als in den letzten zwei Wochen kann es kaum werden. Und bis zur Eiszeit ist es nicht mehr lange hin.

Theorie (vorne) und Praxis (hinten)

Am Abend wollten wir dann nach diesem ganzen Tohuwabohu noch was Schönes sehen, neugierig pilgerten wir zur Baustelle und sahen…ZIERMAUERWERK! Doch die anfängliche Freude löste sich recht schnell in Ärger auf, da die Ausführung mächtig zu wünschen übrig ließ: die Ziersteine im Band waren seltsam schräg und nicht etwa im 45° Winkel zueinander gerichtet, außerdem gab es erhebliche Unterschiede, was die Mauertiefe anging (pendelte zwischen 4 und 8 cm), das sah ziemlich unregelmäßig aus. Wir haben dann noch mal unsere Vorstellung davorgestapelt (die wir auch nur 3x mit den Maurern besprochen hatten, auch der Begriff “Fümmenfierzichgrad” war hierbei mehrfach gefallen – morgen bringe ich ein Geodreieck mit. Daheim gleich die bebilderte Beschwerdemail an Sacik formuliert, mit der Forderung des Abbruches der letzten vier Reihen und Neuerstellung wie besprochen. Und morgen früh gleich mal auffe Baustelle aufkreuzen.

Allmählich, nach eineindrittel Jahren, gelange ich zu der Erkenntnis, dass das Schreiben dieses Blogs durchaus etwas Therapeutisches hat: ich setze mich in letzter Zeit oft abends mit einem dicken Hals und bockwurstförmigen Halsschlagadern zum Hasspredigen Schreiben hin, will dabei nur rasch ein paar knappe, zornige Sätze in die Tasten hacken um meinem Ärger Luft zu machen und die erlebten Absurditäten der Nachwelt zu erhalten. Doch dann schreibe ich schlussendlich viel mehr als geplant und fühle mich am Ende eines Artikels viel besser als zuvor.  Aaah,  Amen.

 

Naja, zumindest das kleine Haus. Heute endlich komplett gestrichen, die Front ist jetzt einheitlich und gegen weiteres Ausbleichen geschützt.

Post! Im Briefkatzen das Angebot der Sanitärfirma. Es werden die zwei im Standardpaket enthaltenen Plumpsklos gegen Flachspüler getauscht, gegengerechnet und dann müssen wir immer noch 313 € draufzahlen. Aber da dies wahrscheinlich die wichtigste Investition für unser aller Wohlbefinden sein wird: abnicken, unterschreiben, abschicken.

Maurer! Ta-daa: Westwand fertig gestellt, als nächstes ist die Front dran. Heute wurde dort nur wenig gemauert, eher vorbereitet, ich bekam den Auftrag, morgen dann auch den Murreweyn-Stein bereit zu halten, damit dieser über der Eingangstür eingemauert werden kann. Ein großer Tag steht an!

Links und rechts von der Tür gibt es schon ein paar Klinkerlitzchen zu bewundern…

 

 

 

 

Hier sieht man die vorbereitende Halbschicht, auf die dann drei Reihen normale Klinker gemauert werden, dann unser gewünschtes Zierband und dann irgendwo weiter oben mittig der Stein…

Mal sehen, wie schnell das geht. Die Ost- und Westwand waren ja eher langweilig, da gleichförmig. Vorne und hinten sind wesentlich mehr Öffnungen, aber es gibt auch diverse Nischen und es müssen mehr Steine zugeschnitten werden. Dazu noch zwei Streifen ZMW vorne, der eingemauerte Türstein und zwei Giebelohren, hinten dann ein Zierband zwischen Erd- und Obergeschoss…das Rennen gegen die Schlechtwetterzeit ist im vollen Gange.

Telefontag:

  • Fa. Elektro-Höfer: wir steigen durch das Angebot nicht durch, hoffen/glauben, dass einige ECO-Inclusiva übersehen bzw. nicht aufgeführt sind. Bitte um übersichtliche Ausführung mit allen Posten.
  • Herr Plangemann: welche Mängel sind momentan akut und halten uns von der Zahlung der Rate 7 noch ab? Im Wesentlichen alles okay bzw. ausgebessert, zumindest im erträglichen Bereich. Schiefe Wand, Dämmung, vielleicht sogar die Stürze. Bis auf die verfluchten Windböcke, die müssen noch von den Dachdeckern verstärkt werden, wenn sie irgendwann mal wieder kommen. (Vermutlich nach dem Klinkern, das ist momentan das zeitliche Nadelöhr, das andere Gewerke aufhält).
  • ECO! Der Anruf in den heiligen Hallen brachte Interessantes zutage: momentan war niemand von der Geschäftsleitung zu sprechen, die Empfangsdame verwies mich an die Kassenstelle, um dort meinen Sermon vorzutragen, dass bisher zwar einiges vor Ort geschah, was die Mängelbeseitigung anging, aber sich noch niemand aus dem Hause bei uns gemeldet hatte, wie wir es uns eigentlich gewünscht hatten. Dort aber auch Kaffeepause? Keiner da. Hochinteressant auch diese Neuigkeit: unser Bauleiter ist krank, länger. Wir haben einen Ersatzbauleiter bekommen, Herrn Thomsen. Neue Telefonnummer abgestaubt. So bekommt man bei ECO solche wichtigen Infos eher beiläufig und nur auf Eigenanfrage mitgeteilt, ziemlich daneben. Herr Thomsen hatte bis gestern Urlaub, ich habe mich gleich auf seinem AB vorgestellt mit der Bitte um zeitigen Rückruf, es gibt ja schließlich einiges zu bereden – heute kam aber noch nichts von ihm. Geht ja gut los. Später bei der Kassenstelle aber noch eine verständige Mitarbeiterin erwischt, der ich erklärte, warum wir bisher noch nicht zahlen wollten. Offenes Ohr, wir kriegen keine Mahnung, erst mal muss alles geklärt werden, was noch anliegt.

Und sonst?

Die Maurer mauern. Westwand, heute zu 4/5 fertig, morgen kommt dann wohl der Rest und dann geht’s vorne oder hinten weiter, je nachdem. Bei schlechtem Wetter oder genervten Elektrikern werden erstmal die Böden der Innenräume abgeschweißt.

 

Die Bauherrin hat heute das Ellen-Rosen-Exil eröffnet, dort überwintern die aus Aurich importierten Rosen in einem schmucken Steinbeet, bis sie dann im richtigen Garten 2013 einen festen Platz bekommen.

Ansonsten ist sie noch katzengleich auf dem Gerüst rumgeturnt, hat viel fotografiert (unter anderem noch eine Dachmacke – siehe unten. Dass uns diese Lücke vorher nicht aufgefallen ist, ist schon seltsam.)

Heute ist die Verblendung der ersten Wand fertig gestellt worden: die Ostwand ist jetzt komplett verklinkert!

Montag

In dieser Woche wird mit den Klinkern an der Westwand begonnen, die drei Reihen an der Ostwand wurden am Montag wieder entfernt – irgendwas stimmte damit nicht. Genaueres hierzu ist uns nicht bekannt.

In den zwei Tagen ist die Wand schon ordentlich hoch verblendet worden, die Rollschichten in den Fenstern sind noch nicht drin, kommen später.

Laut Fa. Sacik wird erstmal fleißig weitergeklinkert, so lange das Wetter gut ist, das heißt aber auch, dass die Innenwände oben noch nicht gemauert werden und wir den Termin mit dem Elektriker vorerst auf unbekannt verschieben müssen – wo keine Wände stehen, macht es wenig Sinn, Steckdosen und Lichtschalter zu planen.

Dienstag

Die Verschiebung heißt allerdings auch, dass die vorhandenen Mängel noch nicht beseitigt werden, unser Gutachter Herr Plangemann wies uns vorgestern abend im Gespräch darauf hin, dass einige davon so schnell wie möglich behoben werden müssen, da sie sonst von Trockenbau & Co. verdeckt werden und dann nicht mehr einsehbar bzw. zu beheben sind!

Dies rief uns gestern auf den Plan, eine zweite Beschwerde an ECO zu formulieren, der Brief ging heute raus. Darin sind im Wesentlichen folgende Punkte angegeben:

  • Die schräge Wand im Erdgeschoss muss neu gemauert werden, mit dickeren Steinen. Hier handelt es sich um einen statischen Problembereich. Hierzu warten wir schon seit Wochen auf eine Unbedenklichkeitsbescheinigung seitens ECOs Statikern.
  • Ebenso lange warten wir schon auf einen Wärmeschutznachweis der Firma…
  • Auch die ungeschickt, weil viel zu groß ausgeschlagene Öffnung für die Lüftungsklappe im Schornstein zum Flur hin muss geflickt werden.
  • Im Obergeschoss sind die Fensterstürze mit mangelhaftem Material ausgeführt worden und müssen ausgetauscht werden.
  • Im Bereich der Windböcke (Dachstuhl) sind Winkel fehlerhaft eingebaut worden, bzw. anders als im Statikplan. Hierzu brauchen wir eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der Statiker von ECO.
  • Der Baustrom auf der Baustelle ist mangelhaft (bzw. gar nicht) gesichert, spielende Kinder könnten hier ziemlich viel Spaß haben (bzw. auch nicht).

Bis diese Punkte nicht behoben sind, zahlen wir die aktuell fällige Rate nicht. Einige dieser Punkte sind unserem Bauleiter seit Wochen bekannt, er sagte auch schon mehrfach zu, sich zu kümmern, aber bisher ist wenig passiert. Ich hoffe, dass unser Schreiben die Klärung der Vorgänge beschleunigt.

Ein sonniger Sonntag, vielleicht einer der letzten unverregneten Herbsttage? Es gab noch einiges zu tun: die Maurer hatten uns gebeten, den nicht gerade kleinen Holzrestberg der Zimmerleute zu bewegen, damit sie ihre Klinkerhaufen strategisch günstig platzieren können, es sieht auf der Baustelle ohnehin ziemlich gruselig aus, von daher packte ich heute alles Holz als zukünftiges Brennholz schön sortiert um die Hütte herum.

“Gehacktes Halb-halb”

Diese erfuhr heute endlich die Endbehandlung, nach Wochen hatte ich endlich mal Zeit, die Frontseite zu streichen, die mittlerweile mächtig silbrig ausgeblichen ist. Mit allen Winkeln, Ecken, Überkopfaktionen und Türen bin ich allerdings immer noch nicht fertig, wie das Foto zeigt – hoffentlich bleibt das Wetter gut, damit man diesen “vorher-nachher-Zustand” bald los ist.

Unser Nachbar informierte mich währenddessen, dass “gestern ja auch einer da war” – wie…wurde da etwa heimlich am Samstag gearbeitet und wir haben es nicht mitgekriegt? Tatsächlich, unser ominöser aber fleißiger Trockenbauer Christof hat im  Obergeschoss gewerkelt, die Gerüststützen sind alle raus (die vier sichtbaren Stahlträger bleiben drin – das will die Statik so!), von der Glaswolle ist nichts mehr zu sehen und alles ist fein säuberlich mit Latten und Folie abgedichtet worden!

Zu guter Letzt hatten wir völlig übersehen, dass die Maurer am Freitag schon drei Reihen Verblender auf der Ostseite des Hauses vermauert hatten, diese habe ich natürlich auch sofort fotografiert. Maren wird gleich morgen in aller Herrgottesfrühe zur Baustelle eilen, um Fa. Sacik von unseren Ziermauerwerksplänen zu unterrichten, die wir in den letzten Wochen mit dem Chef ausgehandelt hatten. So flott wie es im Moment vorangeht, kommen wir kaum hinterher.