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faabeHeute gab es bei Aldi gute billige Farbe. Nachdem Maren dann heute morgen einkaufen war, gab es bei Aldi keine gute billige Farbe mehr: alle 15 Eimer wurden ohne Widerstand der Belegschaft von ihr uffjekooft und abtransportiert, nun stehen diese im Wohnzimmer und harren ihrer Leerung.

Dann noch: Handwerkerzwist! Herr Weiß & Co. wollten heute morgen pünktlich mit den Spachtelarbeiten loslegen, dazu kam es dann aber nicht, weil Fa. Beko bisher nicht in die Pötte gekommen war, die Trockenbaugeschichten zu beenden. Hätten Weiß & Co. dann heute begonnen, käme Bekos Stümperwerk einer Abnahme gleicht – geht also nicht. Beko wurde dann im Laufe des Vormittags etwas widerwillig herzitiert und fing schon so kumpelhaft mit den anderen an: “Wisse, Härr Weiss, wir sind doch alle von selbe Fach…” – Auf derartiges Geschwätz hatte dieser aber angesichts der mangelhaft ausgeführten Arbeiten, die nicht der DIN-Norm entsprach, keinen Bock und blieb hart: Beko muss erst fertigmachen bzw. arbeitet Weiß jetzt auf ECO-Rechnung Bekos Arbeit ab und macht dat ab morgen vernünftig fertig.

Die Zwischendecke im EG wurde dann aber heute noch fertig gespachtelt!

Wie immer um die Ecke Niederdorf/Weserstraße gebogen, doch heute…welch ein Anblick! Das Gerüst war gerade komplett abgebaut und auf dem Laster der Fa. Steding verladen – und dann war nur noch das Haus da. Zuerst sah es ganz seltsam aus, ganz klein und nackt. Doch dann machte sich ein Grinsen breit – schaut gut aus! (Wie gut, dass wir gestern Abend noch unseren komischen Blechvogel an der Regenrinne vorne rechts festgeschraubt hatten!)

krahWährenddessen wurden Gas und Wasser angeschlossen, Telefon später am Nachmittag und Strom kommt dann wohl am Montag. Et lüppt! Drinnen lag der Putzer in den letzten Zügen, bereitete gerade den Flur vor, den letzten Raum. Leider hatten die Elektriker vergessen, die rechte Außenlampe von der Haustür zu verlegen: ein Loch war zwar gebohrt, aber kein Kabel hängt raus, schnell die Elektriker angerufen und den Mangel bekannt gegeben, diese rollten auch nachmittags an – trauten sich aber erst nicht, in Anwesenheit des jähzornigen Putzers sein gerade erst fertig gestelltes Opus Magnum wieder aufzureißen. Erst die ermutigende Anwesenheit der Bauherrin konnte dies erwirken.

Im Obergeschoss waren heute die Trockenbauer am Gange und haben bereits die Drempel im ersten Raum geschlossen. Etwas zu meckern hatten sie auch, die Maurer hatten gestern abend noch bis spät die fehlerhaften Fensterstürze im Obergeschoss saniert (endlich!), als sie fertig waren, hatten diese die Dämmung im Boden des Spitzbodens aber nicht wieder verlegt. Mussten die Trockenbauer dann halt noch einmal machen.

Ansonsten: im Baumarkt vier weitere Außenlampen bestellt, eine hatten wir ja schon. Das Aufmaß für die Küche geordert, am Dienstag wird gemessen. Am selben Tag checkt unser Gutachter noch einmal die Dachbodendämmung.

Ein sonniger Sonntag, vielleicht einer der letzten unverregneten Herbsttage? Es gab noch einiges zu tun: die Maurer hatten uns gebeten, den nicht gerade kleinen Holzrestberg der Zimmerleute zu bewegen, damit sie ihre Klinkerhaufen strategisch günstig platzieren können, es sieht auf der Baustelle ohnehin ziemlich gruselig aus, von daher packte ich heute alles Holz als zukünftiges Brennholz schön sortiert um die Hütte herum.

“Gehacktes Halb-halb”

Diese erfuhr heute endlich die Endbehandlung, nach Wochen hatte ich endlich mal Zeit, die Frontseite zu streichen, die mittlerweile mächtig silbrig ausgeblichen ist. Mit allen Winkeln, Ecken, Überkopfaktionen und Türen bin ich allerdings immer noch nicht fertig, wie das Foto zeigt – hoffentlich bleibt das Wetter gut, damit man diesen “vorher-nachher-Zustand” bald los ist.

Unser Nachbar informierte mich währenddessen, dass “gestern ja auch einer da war” – wie…wurde da etwa heimlich am Samstag gearbeitet und wir haben es nicht mitgekriegt? Tatsächlich, unser ominöser aber fleißiger Trockenbauer Christof hat im  Obergeschoss gewerkelt, die Gerüststützen sind alle raus (die vier sichtbaren Stahlträger bleiben drin – das will die Statik so!), von der Glaswolle ist nichts mehr zu sehen und alles ist fein säuberlich mit Latten und Folie abgedichtet worden!

Zu guter Letzt hatten wir völlig übersehen, dass die Maurer am Freitag schon drei Reihen Verblender auf der Ostseite des Hauses vermauert hatten, diese habe ich natürlich auch sofort fotografiert. Maren wird gleich morgen in aller Herrgottesfrühe zur Baustelle eilen, um Fa. Sacik von unseren Ziermauerwerksplänen zu unterrichten, die wir in den letzten Wochen mit dem Chef ausgehandelt hatten. So flott wie es im Moment vorangeht, kommen wir kaum hinterher.

 

Heute war unter einem bedrohlichen Regenwolkenhimmel eine wahre Warenflut zu beobachten: vor dem Haus wurden unsere Klinker abgeladen, wir mussten uns erstmal vergewissern, dass es die richtigen sind: die Bemusterung ist auf den Tag genau neun Monate her – was weiß ich, was wir uns damals im geistigen Dämmerzustand ausgesucht hatten. Stimmt aber, 17 Paletten “Röben Formback hellrot-bunt” warten schnurrend in der Abendsonne auf ihre Verarbeitung. Sehen gut aus, by the way. Außerdem stand innen alles voller Dämmungsmaterial für das Obergeschoss.

Innen polterte jemand herum, das muss wohl unser Trockenausbauer sein, er stellte sich kurz als “Christof” vor, ob das nun der Vor- Nach- oder Firmenname war, muss an einem anderen Tag geklärt werden. Aber er war fleißig: der größte Teil des Obergeschosses war bereits mit braunem Glaswolle-Klemmfilz zugepackt, der uns ein mollig warmes KfW-70 Haus ermöglichen soll. Dafür sieht es oben momentan aus wie in einer flauschigen Tropfsteinhöhle. Aber das ist nicht von Dauer, bald wirds mit Gipskartonplatten wieder ordentlich zugemacht und dann dürfen wir auch den Dachbodenboden befestigen.

Den morgigen Elektrotermin zur Festlegung von Lampen und Steckdosen haben wir auf nächste Woche vertagt, denn oben sind noch keine Innenwände – macht also Sinn, hier noch keine konkreten Absprachen über Lage von Lichtschaltern & Co. zu treffen. Trifft sich ganz gut, wir waren ohnehin noch nicht ganz fertig mit der Planung. Ist man das eigentlich jemals?

Nach dem Regen

Den Tagesabschluss bildete das Treffen mit Herrn Riedler, mit dem wir rings um das Haus kletterten und ihm eine Menge Löcher in den Bauch fragten, bis auf einige Dinge, welche die Maurer noch ausbessern müssen (Fensterstürze oben austauschen und unsere “schräge Wand” mit 17er Steinen neu mauern) ist soweit alles in Ordnung, morgen kommen die Maurer wieder und bleiben erstmal am Ball: Innenwände oben, Giebel schließen und dann Verblenden: das steht parallel zum Trockenbau als nächstes auf dem Programm.

Ah, heute war dann auch Rate 7 fällig, das “Richten des Dachstuhls” schlägt mit 15% des Gesamtpreises zu Buche.