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Der Jammel in Nahaufnahme

Heute war ein Tag der Aufdeckungen: Pfusch, Pfusch, Pfusch! Richtiger Nepp! Und das gleich im Doppelpack! Und die Konsequenzen schon böse sichtbar! Herr Weiß demontierte heute die fehlerhafte Gaube im Badezimmer, dabei quoll ein warmer, stinkiger Luftschwall aus der Öffnung, kein gutes Zeichen. Darunter hatte sich durch eine fehlerhaft gezogene Dampfbahn (halt nen Loch drin) eine Menge Feuchtigkeit in dem Kasten gesammelt und schon ziemlich das Holz angegriffen, war schon ganz grüngeschimmelt – raus damit! – bis Donnerstag muss der Bereich nun ablüften und dann neu erstellt werden.

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Schimmelgucklöcher im Treppenhaus

Der Keim des Zweifels war nun gesät: wie sieht es in den anderen drei Gauben aus? Im Beisein des Bauleiters baten wir Herrn Weiß, auch diese zu öffnen, das heißt zwar, dass diese wieder geflickt und neu gestrichen werden müssen, aber wir wollten schon die Gewissheit haben, dass hinter der Rigipswand sich in den nächsten Monaten und Jahren nicht das pure Grauen in Form von Schimmelpilzen breit macht. Und voila: in zwei von drei Gauben waren tatsächlich ein paar Stockflecken am Holz zu sehen, durch die frühe Einrigipsung und die Estrichfeuchtigkeit entstanden. Allerdings sehr kleinflächig, hier müssen jeweils nur 1-2 Latten ausgetauscht werden und dann werden die Kästen wieder geschlossen. (Natürlich auf Kosten von ECO) Ärgerlich, aber das bremst den zu erwartenden Fortschritt voraussichtlich nicht. Aber gut, dass wir es jetzt und nicht Jahre später bemerkt haben.

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Auf dem Betonstreifen (Fenstersturz von oben) sollte eigentlich Dämmung liegen!

Aber der Murks war noch nicht zu Ende: während Herr Weiß & Co. die OSB-Platten auf dem Dachboden befestigten, sah sich Herr Plangemann die Dämmung auf den im Dezember ausgebesserten Stürzen an. Damit war er ziemlich schnell fertig, da es dort keine Dämmung gab. Da schwillt mir echt der Hals: wir hatten sowohl Bauleiter (Riedlern und Thomsen) und Maurern auf Anraten von Herrn Plangemann mehrfach gesagt, wie wichtig die Dämmung an dieser sensiblen Stelle ist, da sich ohne diese das auf dem Dachboden entstehende Kondenswasser genau in die Mauer niederschlägt – das sieht man auch prima in den Zimmern – genau diese Stellen haben wir wegen Feuchtigkeit nicht tapezieren können, das Wasser geht auch ohne Dämmung nie wirklich weg! Aargh! Und?

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Seit langem war der Dachboden wieder betretbar und wurde gut gelüftet.

Allen Warnungen zum Trotz wurde es dann nicht gemacht und jetzt ham wir den Salat. Zum Glück gab es noch keine Stockflecken an den Wänden. Die Ursache lässt sich schnell beheben, Maurer Sacik bekam von Herrn Armbröster unmittelbar den Auftrag zur Nachbesserung. Die Holzkonstruktion auf dem Dachboden hatte zum Glück keinerlei Schäden durch die Feuchtigkeit genommen.

Die auf heute bestellten Fliesen kamen übrigens nicht.

Ansonsten gingen wir die Liste der kleineren Mängel nochmals durch, so langsam wird es Zeit für den ganzen Kleinkram.

Im Folgenden bekamen wir die neuen Termine mitgeteilt, diese wären (gepaart mit unseren eigenen):

  • am Do., 7.3. kommen die Fuger wieder und: die Fliesenleger, sie wollen richtig Mottek machen und am Samstag, dem 10.3. mit allem fertig sein. Außerdem kommt der Kabelanschluss.
  • am Sa./So. 9./10. ist unser Streichwochenende: alle Räume 2x anpinseln! Müssen wir sehen, dass wir nicht mit den Fliesis kollidieren.
  • am Mo., 11.3. kommen Küche und Teppich. Die Teppichleute können zum Glück auch ohne Treppe verlegen…
  • ab Do., 14.3. könnte der Kamin kommen.
  • am Fr., 15.3. werden die Innentüren eingebaut
  • die Treppe am Mo. 18./Di. 19. 3
  • und am Mi., 20.3. soll die Hausübergabe stattfinden.
  • Einzug wäre dann am Wochenende 22.-24.3 und der Spuk hat ein Ende. Oder fängt erst richtig an, wie man’s nimmt.
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der kleine Haufen

Am späteren Nachmittag wurde es dann angenehmer, da habe ich im Schlammgarten mit Gummistiefeln zuerst die verstreuten Steine gesichert, danach den lädierten Feuerbrunnen abgetragen und umgeschichtet und danach im Erdhaufen den verschütteten Teil des “Brunnens” ausgegraben – was für eine Scheißplackerei, die mit Wasser vollgesogenen Riesenbrocken aus dem schmatzenden Schlamm zu ziehen, da habe ich echt um jeden Stein mit Spaten undn Brechstange gekämpft. Alle habe ich sie nicht bekommen, aber die Menge an Material für die Mauer vor dem Haus kann sich nun schon sehen lassen!

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der große Haufen

 

Quelle: wikimedia

so ähnlich könnte es ausgesehen haben…

Heute wurde (ohne dass wir es vorher wussten) der Blower-Door-Test durchgeführt – schade! Das hätte ich gerne gesehen, der Bauleiter war vor Ort und Ingenieur Herr Septinus prüfte das Haus auf die Dichte, die Dichtigkeit, das Dichtsein. Ob das Haus nun durchgefallen ist oder den Test bestanden hat, wissen wir noch nicht. Aber wir bekamen eine Liste mit den nächsten Fixdaten: so soll morgen (!) angeheizt werden, heute war noch kein Gaszähler eingebaut – also müssen die Herren der Fa. Sendermann erstmal ordentlich Gas geben (harhar), damit es innen mollig warm wird.

Ansonsten:

  • Anheizen:morgen (oder am 24.1.)
  • Fliesen und Abmauerungen +Fensterbänke: 4.2. – 12.2.
  • Heizung/Sanitär Endmontage: 12.2. – 13.2.
  • Endmontage Elektro: 12.2.-14.2.
  • Einbau der Innentüren: 13.2.
  • Einbau der Treppe: 14.2.
  • Endmontage Fenster: 14./15.2.
  • Hausübergabe: 18.2.

naaaaa, da sind wir mal hochgradig gespannt, ob der straffe Zeitplan hinhaut. Wenn ja, steht dem Einzug in der Märzmitte nichts mehr entgegen.

ein gut getarnter Schacht

ein gut getarnter Schacht

Fa. Wessel ist mit der Einrichtung der Schmutz- und Regenwasserleitungen fertig, jetzt haben wir unseren Versickerungsschacht im Garten, strategisch günstig zwischen Haus und Kirschbaum. Der Erdhaufen hinterm Haus ist daraufhin noch um Einiges angewachsen (aber für die geplante Anfüllung wird er dennoch nicht reichen…) – leider ist auch ein Stück unseres Natursteinvorrats dabei verschütt gegangen. Wenn es taut, müssen wir das wertvolle Rohmaterial erst einmal bergen.

In der Zwischenzeit laden wir diverse Handwerker ein, es gibt ja noch einiges zu tun. Heute waren Herr Mathias Weiß vor Ort, um sich die Innereien unseres Hauses für die Spachtelarbeiten anzusehen, außerdem war Herr Klawuhn für die Außenarbeiten da: Carportbau, Pflasterarbeiten & alles mögliche…Kostenvoranschläge folgen!

htrHier ein Bild von unserer Haustechnik, die Therme ist installiert worden, davor kommt irgendwann demnächst der mächtige Warmwasserspeicher (300l) – hoffentlicht nicht mitten im Raum! – und etwas Kleinkram – Zähler, etc…