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Nach drei Tagen des Klebens, Kleisterns und Ausrichtens haben wir es vollbracht: alle Wände, die wir bekleben konnten, sind nun tapeziert! Leider sind die Fensterstürze im OG durch die späte Ausbesserung im Dezember immer noch feucht, also haben wir diese vorerst “in natura” belassen. Ärgerlich, denn schön ist was anderes. Der “Saftstreifen” über den Fenstern muss aber erst noch verschwinden, damit es nicht fault, gammelt oder wir bald Champignons züchten können. Also dann hoffentlich im Sommer oder Herbst.

Und in einem der Kinderzimmer ist immer noch der Durchbruch zum Bad hin – dafür hat sich blöderweise immer noch niemand verantwortlich gefühlt, das muss dann wohl der Fliesi richten – als ob der nicht schon genug zu tun hat. Der kommt Gerüchten zufolge übrigens am Donnerstag, wenn also alle nach Plan kommen, haben wir in der kommenden Woche full house:

  • Montag: Erdarbeiten von Fa. Wessel, Herr Weiß bessert die Gauben aus. Und: die Fuger sollen tatsächlich kommen!!!
  • Dienstag: Treffen mit dem Bauleiter, die Fliesen sollen geliefert werden.
  • Mittwoch: Atempause, Aufräumen für den Fliesenleger.
  • Donnerstag: Wir rollen den roten Teppich für den Fliesenleger aus. Außerdem kommt der Kabelanschluss.
  • Freitag: …da fällt uns bestimmt noch was Tolles ein…
  • Samstag: erster Anstrich der Räume
  • Sonntag: zweiter Anstrich der Räume

Und die Woche drauf wird auch nicht gerade ruhig:

  • Montag, 11.3. – Teppich kommt, Küche auch
  • Kurz danach: Treppe muss kommen…Restarbeiten…Kamin auf Abruf…Einzug wann?

Am Ende des Tages noch ein Erfolgserlebnis á la “wir sind schneller als wir dachten”: die Küche ist schon gestrichen!

Hier noch ein paar Impressionen vom Sams- und Sonntach:

BALI

Das dynamische Duo an der Kleistermaschine

Heute brach dann unser zweites Tapezierwochenende an, dieses Mal war der große Mike mit am Start und in der Stammbesetzung wieder Uwe, Willie und die Bauleute. (Und last, but not least, Omagilla als Kinderbespaßerin) Heute haben wir uns den schlimmsten da größten Raum von allen vorgeknöpft: das Wohnzimmer! So groß, dass man von einem Ende fast nicht das andere sehen kann, dazu kommen Winkel, Ecken, Giebel, Erker und eine Schräge – wahrlich eine Herausforderung, quasi der K2 des ambitionierten Tapezierers. Aaaber: am Ende des Tages war dieser nicht-euklidisch wirkende Raum vollständig mit lecker Erfurter Romantik beklebt – wahrlich ein Kleisterwerk!

tazepieren

Genauer gehts mit WaWa

zippadevNoch eine  Premiere am heutigen Tage: wir haben uns zum ersten Mal Pizza ins neue Haus bestellt! Leider wurde diese zuerst in die Hamelner Weberstr. 6 geliefert und der Bote rief ganz traurig an und klagte: “Hier wohnt gar kein Herr Krake in der Weberstraße 6!” – “Tatge” – “Nee, auch nich.” – “Weserstraße – wie der Fluss?” – “Nee, ich bin ganz woanders, bin aber gleich bei Ihnen…” – So war’s dann auch.

Morgen sind dann die Räume oben dran – vielleicht schaffen wir sie alle vier, die Fensterwände lassen wir aus, da sie noch feucht sind. Übrig bleiben ein Haufen Schrägen, einige Winzstückchen Drempel und ein paar Fummelecken bei den Dachfenstern.

Und – kaum zu glauben: die Maurer riefen an, morgen sollen doch tatsächlich die Fuger kommen! (Das läuft bei uns schon als Running Gag…)

tapez3tapez2Wir sind unserer Zeit voraus! Eigentlich war es ja das “Grundierungswochenende”, da wir gestern schon damit fertig geworden sind, konnten wir heute schon Tapete an die Wände kleben. Besonders genial: Uwe hatte eine Kleistermaschine mitgebracht, dort brauchten wir die Rauhfaserrollen nur durchziehen, sie kleisterten sich schön dick quasi von selbst ein und dann ran anne Decke und Wände:

tapez1So ging es dann auch mit vereinten Kräften schön flott, zwei Halter, ein Kleber und eine Gutzurederin und schon hatten wir am Ende des Tages das Arbeitszimmer komplett und die Küche fast fertig.

Am nächsten Wochenende geht es weiter, in der Zwischenzeit kommt der neue Fliesenleger (hoffentlich), danach richtet sich dann auch unser Vorgehen in einer Woche.

Baumarkt leeren, die zweite:

tabetenHeute hat es uns dann noch gepackt: sollten wir am Samstag schon mit dem Grundieren fertig werden, könnten wir am Sonntag gleich mit dem Tapezieren loslegen. Wieder die blöde Rechnerei: wie viele Rollen Tapeten braucht man für ein ganzes Haus? Antwort: alle, die im Baumarkt rumliegen. Und noch mehr. Wir versuchen es mal mit 45 Rollen, 30 haben wir schon bekommen. Und natürlich Kleister. Kleister, Kleister, Kleister. Für 150 € Kleister.

fassugnDas haben wir am Ende des Tages besorgt, vorher waren wir auch nicht gerade faul:  Baufrau und -herr schruben schraubten zusammen mit Obbafillie (quarsi dem Bauopa) am Mittag und Nachmittag diverse provisorische Fassungen mit Glühlampen an die Kabel, die aus der Decke hängen, sowie Fegen ohne Ende und das Abschnibbeln der herausstehenden Isolierschaumstoffschicht (schon wieder so ein Bandwurmbauwort), dort wo schon bald die Fußleisten hinkommen.

akrubatokFrau O. ließ sich diverse akrobatische Einlagen nicht nehmen, damit sie nicht den langen Weg von der Leiter hinunter musste…