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Die Dinger müssen weg!

Ja, nee. Im Gegenteil. Deshalb habe ich auch länger keinen Artikel mehr geschrieben – hier also die Zusammenfassung der letzten beiden Wochen: 

Seit Halloween (31.10.) ist mal wieder die Arbeit auf der Baustelle zum Erliegen gekommen. Beim Verblenden stellten die Maurer fest, dass die Kehlbalken beider Friesengiebel zu weit herausstehen und mit den Klinkern kollidieren würden. Außerdem kriegen wir so keine Giebelohren. Beim Hin- und Herdiskutieren haben wir unsere Maurer mehr oder weniger überredet, dass wir die Dinger unbedingt haben wollen, wenn sie dann auch zu kleinen Giebelöhrchen werden. Aber zuerst einmal müssen die Dachdecker wiederkommen, denn die Kehlbalken müssen gekürzt werden, sonst geht nix.

Kurzfassung, was gerade hakt:

  • Kehlbalken zu lang, also kein weiteres Verblenden möglich.
  • Ohne Verblender kein Einsetzen von Türen und Fenstern möglich.
  • Ohne Türen und Fenster darf kein Gas, Wasser und Strom angeschlossen werden.
  • alles andere halt auch – und der Winter rückt näher!

Das heißt, es steht still, bis Fa. Lüth aus dem fernen Karbow-Vietnam Vietlübbe aufkreuzt, so ganz spontan geht das aber nicht. Wenn sie aber erstmal da sind, machen sie auch die Unterschläge und den Rest fertig. Also warten wir wieder mal.

All dies wurde uns am 31. Oktober von unserem Ersatzbauleiter Herr Thomsen vor Ort erklärt, dieser machte beim Erstkontakt einen angenehm zackigen Eindruck und brachte sogar Kuchen mit (nachdem er zwei Stunden später als geplant eintrudelte). Hier sieht man ihn mit Herrn Sacik gerade mittels einer improvisierten Dachluke den Boden besteigen. Er machte sich erst einmal ein Bild von der Lage, besah sich dann die Problemstellen und gab ein paar neue Daten bekannt, wie demnächst verfahren wird. Er wird nun erst einmal seine “Hausaufgaben” machen müssen und sich nächste Woche wieder melden (d.h. erst heute, am 09.11. haben wir telefoniert und mir wurde das weitere Vorgehen erläutert.)

Also weben seit anderthalb Wochen Spinnen fleißig und ungestört ihre Netze in unserem Rohbau. In der Zwischenzeit haben wir es aber organisatorisch mächtig krachen lassen:

  • Ständige Telefonate und/oder Mail- und Briefkontakte mit den Versorgern Gas, Wasser (beide Stadtwerke Hameln), Strom (EON), Telefon (Telekom) und Kabelfernsehen (Kabel Deutschland). Laut Bauleiter am 31.10. sollte die Versorgung in der 47. KW stattfinden, ab heute gilt aber KW 49, da sich mal wieder alles nach hinten verschiebt.
  • Am Montag, dem 5. hatte Maren eine Audienz beim Zaunkönig. Die hierzulande allgegenwärtige Firma Gümpel schaute sich unser Grundstück an und bereitet gerade einen Kostenvoranschlag für 26 + 28 m feinsten Maschendrahtzaun vor. Das kann ruhig billig und unansehnlich werden, da wir ohnehin gedenken, den Zaun in den nächsten Jahren mit einer stattlichen Buchenhecke zuwachsen zu lassen.
  • Außenlampen: sie sind da! Per Internet bestellt, eine davon defekt und musste ausgetauscht werden. Heute haben wir dann beide mal mit zum Haus genommen und mal Probe gehalten…die Qual der Wahl. Wahrscheinlich nehmen wir einfach beide: die kastenförmigen Exemplare, welche mit einem integrierten Bewegungsmelder ausgestatt sind (rechts im Bild), könnten die Vorderseite und die Seitentür zieren, während die etwas eleganteren Vertreter (links im Bild) dann die Terrasse illuminieren dürften. Mal sehen, hier müssen wir noch etwas sinnieren.
  • Wir pfeifen auf die IKEA-Küche, da wir uns in der Zwischenzeit für eine Nolte-Küche bei Möbel Heinrich in Hameln verguckt haben. Nach viel Gehader und Zahlenschieberei war es dann soweit: wir haben noch zwiefach kräftig verhandelt und sind dann heute mit einem Grinsen im Gesicht und dem unterschriebenen Kaufvertrag aus dem Geschäft gekommen. Zur Feier des Deals gab es dann leckere Pommes.

So sieht die Küche dann in der Planung aus:

Und um den Artikel noch mit einem aktuellen Hausbild zu schließen…bittesehr:

So wurde Haus Murreweyn Ende Oktober zurück gelassen. Wie geht es jetzt weiter? Folgende Bauleiterauskunft bekamen wir heute: In der kommenden Woche rücken am Mittwoch die Zimmermänner an und erledigen den Zuschnitt und die Unterschläge. Am Donnerstag und Freitag kommen die Maurer wieder und erledigen den Rest der Verblendung. In der Woche danach (ab dem 19. November) werden dann die Fenster und Türen eingesetzt und danach wird direkt mit dem Innenputz begonnen. Herr Thomsen plant, den Estrich noch vor Weihnachten kommen zu lassen, damit das Zeug dann über die Feiertage in Ruhe trocknen kann und danach beginnt dann hoffentlich der Abschlusstanz. Horrido!

Zudem ist die 6. Rate fällig, diese ist für das Verklinkern des Erdgeschosses.

Heute ist das Wetter ziemlich mies, Dauerregen wie aus Kübeln. Klinkern macht hierbei keine Laune, also knöpfen sich die Maurer heute die Innenwände im Obergeschoss vor.

Die beiden Räume auf der Ostseite waren bereits fertig als ich zur Baustelle kam, natürlich auch hier erst einmal das gewohnte “Mann-ist-das-klein-geworden-Gefühl” des Rohbaus, aber das ist ja klar, schließlich hatte ich mich schon an den Riesenraum im Obergeschoss gewöhnt.

Auf den Grundrissen sehen die Zimmer immer größer aus als in der gemauerten Wirklichkeit…ich hatte in den letzten Wochen angefangen, einige Räume am PC mit einem 3D-Grafikprogramm nachzubauen und dort schon ein paar virtuelle Möbel hin- und hergeschoben, dort sah das Ganze ziemlich geräumig aus und alles passte problemlos hinein.

Der “Praxisschock” sieht auf den ersten Blick anders aus. (“Hier soll ein Bett hinpassen? Und noch Schränke?!”), aber insgesamt sieht es schon gut aus und entspricht dem, was wir uns so von der Bude erhoffen.

Zumindest virtuell passt alles rein!

In der KW 39 sind die Maurer wieder dran, heute mittag hatten sie den Giebel auf der Südseite schon fast fertig, das Bogenfenster ist schon gut zu erkennen.

Ansonsten haben wir am Freitag ein Date mit unserem Elektriker, bis dahin sollten wir wissen, welche Steckdose wir wo haben wollen.

Und übers Wochenende ist bei uns eine Schornsteinfegerrechnung eingetrudelt, er war anscheinend in der Zwischenzeit auf der Baustelle und hat unseren Schornstein abgenommen – es wurden keine baulichen Mängel festgestellt, obwohl er nicht lupenrein senkrecht steht, ist mit dem Rauchrohr und der Ummantelung soweit alles in Ordnung, 67,68 € kostet der “Daumen hoch” vom schwarzen Mann.

Hier noch mal das daily recap,bevor morgen wieder alles ganz anders aussieht:

Heute haben die Zimmermänner die Querlatten weiter verlegt und die Folie eingezogen, es wird langsam dunkler im Obergeschoss, man wird allerdings auch nicht mehr so nass wie gestern. Die Folie ist heute fast vollständig verlegt worden.

Zeitgleich hat Fa. Sacik begonnen, die beiden Außenmauern des “OG” hochzuziehen, jetzt haben wir ein Gefühl, wie schön groß die Fenster der oberen Zimmer werden! Das Mauern der Giebel kommt dann als nächstes dran, dann ist die Bude von außen schonmal dicht gemauert.

Heute ging es außerdem darum, die Position der Dachfenster festzulegen, diese ließ aber aufgrund der Sparrenlage wenig Spielraum, von daher machten wir mal einen “Stehhöhentest” auf einem “Elferstein” (11 cm), denn es werden bald 11 cm Estrich eingegossen und der Raum ist plötzlich nicht mehr so hoch. Die angepeilte Höhe für die Dachfenster lässt aber noch gute Ausblicke zu. Insgesamt verspricht unser Plan eine Menge Tageslicht für jedes Zimmer im Obergeschoss. (Von Zimmern kann momentan noch keine Rede sein, die Innenwände werden nach dem Mauern der Giebel eingezogen).

Später bin ich noch zum Baumarkt gefahren, um zwei Dachfenster für den Dachboden zu kaufen (130 € das Stück), unser erster Plan, einige Plexiglasdachziegel einsetzen zu lassen scheitert, denn es wird ja die Dachfolie untergezogen. Auch sollten wir in den nächsten Tagen die OSB-Platten für den Fußboden des Dachbodens besorgen, denn im Moment kann man diese noch gut durchreichen – dann sparen wir es uns, die Platten durch die schmale Dachbodenluke zu wuchten. Es gibt also auch für die Schlüsselfertigbauherren zwischendurch immer eine Menge zu tun, es warten ja auch noch zwei Bemusterungen (Sanitär & Fliesen).

Schornstein unten

Schornstein oben

Was für eine Überschrift: mal wieder so eine schöne Wortneuschöpfung, die man sich mal auf der Zunge zergehen lassen sollte. Heute war es regnerisch, nichtsdestotrotz haben unsere Zimmermänner sich heute die Friesengiebel vorgeknöpft und bis zum Abend fertiggestellt, danach folgte bereits das Ziehen der Folie.

Parallel dazu waren die Maurer da und haben den Schornstein hochgezogen. Dazu musste im Flur ein beträchtliches Stpck Wand herausgebrochen werden, da dort noch eine Reinigungsluke für den Schornsteinfeger eingesetzt ist, dabei ist das Loch dann doch etwas arg groß geworden und hat unsere “schiefe Wand” in Mitleidenschaft gezogen, siehe linkes Bild.
Ich hoffe, dass die Statik hier auf unserer Seite ist, eine Anfrage bei unserem Gutachter ergab allerdings, dass hier eine kritische Stelle entstanden ist, wir warten auch immer noch auf unser Unbedenklichkeitsgutachten von ECOs Statikern – es wird langsam Zeit, dass dieses Papier bei uns eintrudelt.

Am frühen Abend sah es dann so aus:

Heute waren wir tagsüber unterwegs, von daher haben wir nur am Abend gesehen, was so getan wurde: eine ganze Menge! Die Außenwände sind beinahe komplett, einige Fensterstürze fehlen noch und ein paar kleine “Puzzlestücke des Riesenlegos” ebenfalls.

Sehr schön zu erleben ist mittlerweile die Aufteilung des Innenraums, die inneren Wände sind weitgehend komplett, auch die Schornsteinnische (links, Tammo als chimney boy tätig) im Wohnzimmer sehr präsent. Diese wird wohl in den nächsten Tagen mit dem Schornsteinbausatz gefüllt, der schon etwas länger bei uns herumliegt.

Jetzt fühlt es sich wirklich schon nach Haus an, was uns heute besonders gut gefallen hat, ist wie die Abendsonne durch die offene Küchentür auf unseren imaginären, reich gedeckten Küchentisch fällt – das haben wir uns gut ausgedacht! Auch sonst macht die Aufteilung Sinn, das “Drinherumlaufen” macht jetzt schon Spaß.

Noch zwei Impressionen im Querformat:

Hier mal ein beschriftetes Panorama, welches ich von unserem “Mount Dreck” aus aufgenommen habe, Nachbar Michael war heute abend auch zugegen – unser erster Gast! So schief ist unser Haus natürlich nicht, es ist nur durch das automatische Panoramaformat meiner Kamera etwas verzerrt. Hier braucht niemand nach dem Bauleiter oder nach unserem Rohbauabnehmer zu schreien.

Und auch noch mal das obligatorische Tagesabschlussbild der Front.

Einfach mal zwei Bilder von heute vormittag – es geht wirklich gut vorwärts!

Am Abend dann noch einmal vorbei gefahren, alle Ecken waren hochgezogen und die Innenwände sogar schon kniehoch! Endlich hatten wir auch hier einen ersten Eindruck über die einzelnen Raumgrößen, erster Gedanke: “hmmm, ziemlich klein”. Aber das ist wohl immer so.

Eine Innenbeschau von der Küche hin zum Arbeitszimmer.

Und so sah die Front dann am Abend aus.

Heute morgen war es dann soweit: die ersten Steine wurden gesetzt! Wir waren in der letzten Zeit ja viel Verzögerung gewohnt, aber jetzt scheint es tatsächlich loszugehen. Zwar gab es eine eher geringe Komplikation, die Steinsäge der Maurer war nicht einsatzbereit, dies konnte aber im Laufe des Vormittags von einem eingeflogenen Elektriker behoben werden und gegen Mittag war bereits eine komplette Hausecke zu sehen (Nordosten, Arbeitszimmer) und auch ansonsten können wir die Größe allmählich ungefähr einschätzen. Das ist schon spannend, wenn die seit Monaten gewälzten und auswendig gelernten Planungszeichnungen plötzlich dreidimensional werden! Ein kurzes Gespräch mit dem Bauleiter vor Ort offenbarte, dass am Dienstag in der nächsten Woche bereits die Decke eintreffen wird – Spannend! Hier noch der Stand von 12:45 Uhr:

Wir sind gespannt auf morgen, das geht jetzt wirklich flott!

Endlich! Heute hatte Fa. Sacik ab 7 Uhr in der Frühe alles vorbereitet, sogar die phantasievoll verteilten Rohre, von denen gestern noch eines im zukünftigen Arbeitszimmer war, wurden korrigiert und dann wurde alles für das Gießen der Bodenplatte vorbereitet.

Et lüppt – schwürrrg!

Wir trafen gegen Mittag auf der Baustelle ein, dort war unser Gutachter Herr Plangemann bereits eifrig am Sichten der Lage. Da der Bauleiter nicht zugegen war, übernahm er fachgerecht die Leitung der Bewehrungslegung. Fa. Sacik arbeitete koordiniert und machte einen professionellen Eindruck, als dann gegen 12:40 Uhr der erste Schwall WU-Beton aus dem Rohr des Zementlasters schwallte, stieg die Stimmung. Zweieinhalb Ladungen waren fällig, danach war die Platte fertig und harrt morgen einer Gießung durch uns Bauherren, dank unseres Nachbarn Zisterne können wir das auch durchführen – das von ECO bestellte Bauwasser ist nämlich immer noch nicht da, obwohl wir es uns teuer im “Bauherren-Komfortpaket” erkauft haben. So sah es dann aus, als wir wieder den Heimweg antraten:

Im anschließenden Gespräch mit Bauleiter Riedler, der gegen 14 Uhr bei uns daheim vorbei schaute, wurde uns  der angeforderte Bauzeitenplan (natürlich vorläufig und unverbindlich) überreicht – jetzt wissen wir endlich, wann welches Gewerk kommt und wann wir z.B. die Versorger (Gas, Strom, Telefon, etc.) bestellen müssen. Unserer Kritik am mangelnden Bauwasser wurde damit entgegen gekommen, dass der Bauleiter sich mit unserem Nachbarn kurzgeschlossen hatte, wir dürften nun Wasser aus der Zisterne benutzen (das hatte Herr H. uns schon zuvor immer wieder gestattet, um z.B. die Blumen zu gießen), dafür würde er dann von ECO eine Aufwandsentschädigung erhalten, bis das “richtige” Bauwasser dann nächste Woche geliefert wird.

Insgesamt war das heute mal ein erfreulicher Tag, wir haben gesehen, dass es voran ging, die Arbeiten wurden professionell ausgeführt und es ist endlich mal ein wichtiger Schritt in Richtung “Eigenheim” passiert. Wenn es jetzt so weiter geht, sind wir zufrieden. Am Ende des Tages sah die Platte in den Strahlen der Abendsonne dann so aus:

Morgen passiert dann offiziell nichts, die Platte muss vor sich hintrocknen. Sollte es sehr heiß werden, gießen wir die Platte über das Wochenende zwei Mal mit Nachbars Zisternenwasser und am Montag geht es dann mit dem Errichten des Hintermauerwerks los.

Im Anschluss folgt demnächst ein Abriss aus dem vorläufigen Bauzeitenplan.

 

Es ist mal wieder etwas Zeit vergangen seit dem letzten Eintrag. Nun mag ich dem geneigten Leser mal verklickern, was in der letzten Zeit gelaufen ist und warum der Satz “Hurra, Schatz, die Maurer sind nicht da” vollkommen ernst gemeint ist.

Nach unserer schriftlichen Beschwerde und diversen Anrufen sah es dann so aus: Firma Bergmann wurde erfolgreich abgesägt, Es sah nach dem Wochenende zuerst so aus, dass sie noch eine Chance bekäme, und zwar bis zum Freitag mit eigenen Arbeitern anzutreten und nicht nochmal ein halbseidenes Subunternehmen wie “GA Bau” einzukaufen, die bei uns nur Mist verzapft hatten. Das Einstellen von Subunternehmen ist laut ECO ohnehin vertragswidrig. Das fanden wir aber immer noch ziemlich daneben, denn in unseren Augen hatte die Firma schon ein paar Chancen zu viel erhalten, aber laut deutschem Recht ist so eine Firma nicht so leicht loszuwerden, wenn sie erst mal im Vertrag drin sind. Grrrr. Dann aber geschah etwas Wunderbares…

Herr Riedler rief uns am 31.8. morgens an und teilte uns mit, dass Fa. Bergmann sich im Einvernehmen mit der “Nachfolgefirma” geeinigt habe, den Auftrag weiterzugeben. Die Arbeiten können von der neuen Firma Sacik zwar nicht sofort wieder aufgenommen werden, aber es soll nicht lange dauern, bis es mit ordentlichen Arbeite(r)n weiter geht. Diesen Aufschub nehmen wir dann gerne in Kauf.

Etwas später rief Herr Göttsche von der Geschäftsleitung von ECO an, um auf unser Beschwerdeschreiben zu reagieren, er ging auf die einzelnen Punkte ein, die wir der Firma vorhielten, dann entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten und bezeugte, dass die Dinge von nun an in unserem Sinne laufen werden, diese Zusagen ließen wir uns dann auch schriftlich zusenden.

Am Mittwochmorgen sind wir dann vorsichtshalber nochmal zur Baustelle gefahren, nicht dass dort ein paar nichts ahnende GA-Bau-Arbeiter werkeln und nicht wissen, dass sie das gar nicht dürfen. War aber keiner da, zum Glück, und dann eben “Hurra, Schatz, die Maurer sind nicht da” .

In der Zwischenzeit haben wir uns dann um eine externe Bauabnahme gekümmert, Herr Plangemann aus Hameln besuchte uns daheim und gab uns erste Tipps, er wird uns einen Kostenvoranschlag für seine Beratung zukommen lassen. Nach den Vorkommnissen der letzten Wochen ist sowas anscheinend bitter nötig. Zu diesem Behufe haben wir dann von ECO noch ein paar Dokumente angefordert, die recht schnell im Haus waren: die Statikberechnungen, die Energieberechnung sowie die Ausführungspläne. Dabei kam heraus, dass es das Bauplanungsbüro Treia nicht mehr gibt, der Laden hat anscheinend dicht gemacht und sämtliche Architektenarbeiten finden jetzt im Hause ECO in Neumünster statt. Hmmm…hat uns ein wenig ins Grübeln gebracht.

Nun verging wieder etwas Zeit, nach erster Info sollte Fa. Sacik aus Burgdorf dann am Dienstag, dem 7.8. loslegen, wurde dann aber ein Tag später, heute. Um halb neun gings dann los. Was recht beruhigend war: die Leute hatten alles dabei und wussten, was zu tun war. Und sie konnten gut erklären, was heute anlag. Auch beruhigend: was die Verschalung anging, wurde erstmal alles abgebaut, was Fa. Bergmann aufgebaut hatte und mit “eigenen Mitteln” weitergemacht, diese sahen auch weitaus vertrauenswürdiger aus. Die Einschalung besteht nicht aus Holzbrettern, sondern aus einer Steinreihe, die gleich am Fundament festgemörtelt wurde. Die seltsam verlegten Duropor sind ebenfalls verschwunden, neues Dämmmaterial steht bereit. Die KG-Rohre wurden ebenfalls noch einmal überprüft und gerichtet. Somit scheinen die Bausünden der Vergangenheit ausgebessert und morgen oder am Freitag wird dann endlich die Bodenplatte gegossen. Am Ende des Tages sah es dann so aus:

Am Montag flatterte übrigens noch eine Rechnung von ECO rein, diese war für die zusätzlichen Erdarbeiten (Füllboden) zur Erhöhung, hierfür sind 2909,80 € fällig.