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In der KW 39 sind die Maurer wieder dran, heute mittag hatten sie den Giebel auf der Südseite schon fast fertig, das Bogenfenster ist schon gut zu erkennen.

Ansonsten haben wir am Freitag ein Date mit unserem Elektriker, bis dahin sollten wir wissen, welche Steckdose wir wo haben wollen.

Und übers Wochenende ist bei uns eine Schornsteinfegerrechnung eingetrudelt, er war anscheinend in der Zwischenzeit auf der Baustelle und hat unseren Schornstein abgenommen – es wurden keine baulichen Mängel festgestellt, obwohl er nicht lupenrein senkrecht steht, ist mit dem Rauchrohr und der Ummantelung soweit alles in Ordnung, 67,68 € kostet der “Daumen hoch” vom schwarzen Mann.

Hier noch mal das daily recap,bevor morgen wieder alles ganz anders aussieht:

Der Dachausbau schreitet voran, heute wurden die Dachpfannen geliefert und schon für ihren Einsatz auf den Latten bereitgelegt, morgen wird dann gedeckt. Maurer waren heute keine da, im Obergeschoss herrscht momentan durch die Dacharbeiten anscheinend zu viel Gewusel.

Die Zimmerleute ließen verlauten, dass sie “die Sache ersma zuende bringen wollen” und das Wochenende durchgeackert wird, danach ist dann ein langes Wochenende ab Mittwoch geplant – das haben sie sich verdient, schließlich wohnen sie schon seit Montag bei den Hasenjägern und gehören somit schon beinahe zur Dorfgemeinschaft.

Heute wurden die Löcher für die Dachfenster schon mal vorgesägt, morgen werden die Riesendinger eingesetzt. Meine Dachluken von gestern passen nicht so richtig zu den Pfannen, die würden etwas überstehen, also bringt Fa. Lüth am Montag eigene mit, die zudem günstiger sind – die alten werden dann wieder zum Baustoffmarkt zurückgebracht.

Dorthin bin ich mit Finnjen heute auch noch mal gefahren, um die OSB-Platten für den Dachboden zu bestellen: 32 Stück werden dann am Freitag im Laufe des Tages geliefert (Kosten: 422,43 €) und damit wird dann der Fußboden des Dachbodens bestückt, im “Schlüsselfertigkomplettpreis” war nämlich nur ein 50 cm breiter Catwalk inbegriffen – der reicht aber nicht, um unseren Kram zu bunkern.

Heute haben die Zimmermänner die Querlatten weiter verlegt und die Folie eingezogen, es wird langsam dunkler im Obergeschoss, man wird allerdings auch nicht mehr so nass wie gestern. Die Folie ist heute fast vollständig verlegt worden.

Zeitgleich hat Fa. Sacik begonnen, die beiden Außenmauern des “OG” hochzuziehen, jetzt haben wir ein Gefühl, wie schön groß die Fenster der oberen Zimmer werden! Das Mauern der Giebel kommt dann als nächstes dran, dann ist die Bude von außen schonmal dicht gemauert.

Heute ging es außerdem darum, die Position der Dachfenster festzulegen, diese ließ aber aufgrund der Sparrenlage wenig Spielraum, von daher machten wir mal einen “Stehhöhentest” auf einem “Elferstein” (11 cm), denn es werden bald 11 cm Estrich eingegossen und der Raum ist plötzlich nicht mehr so hoch. Die angepeilte Höhe für die Dachfenster lässt aber noch gute Ausblicke zu. Insgesamt verspricht unser Plan eine Menge Tageslicht für jedes Zimmer im Obergeschoss. (Von Zimmern kann momentan noch keine Rede sein, die Innenwände werden nach dem Mauern der Giebel eingezogen).

Später bin ich noch zum Baumarkt gefahren, um zwei Dachfenster für den Dachboden zu kaufen (130 € das Stück), unser erster Plan, einige Plexiglasdachziegel einsetzen zu lassen scheitert, denn es wird ja die Dachfolie untergezogen. Auch sollten wir in den nächsten Tagen die OSB-Platten für den Fußboden des Dachbodens besorgen, denn im Moment kann man diese noch gut durchreichen – dann sparen wir es uns, die Platten durch die schmale Dachbodenluke zu wuchten. Es gibt also auch für die Schlüsselfertigbauherren zwischendurch immer eine Menge zu tun, es warten ja auch noch zwei Bemusterungen (Sanitär & Fliesen).

Es ist mal wieder etwas Zeit vergangen seit dem letzten Eintrag. Nun mag ich dem geneigten Leser mal verklickern, was in der letzten Zeit gelaufen ist und warum der Satz “Hurra, Schatz, die Maurer sind nicht da” vollkommen ernst gemeint ist.

Nach unserer schriftlichen Beschwerde und diversen Anrufen sah es dann so aus: Firma Bergmann wurde erfolgreich abgesägt, Es sah nach dem Wochenende zuerst so aus, dass sie noch eine Chance bekäme, und zwar bis zum Freitag mit eigenen Arbeitern anzutreten und nicht nochmal ein halbseidenes Subunternehmen wie “GA Bau” einzukaufen, die bei uns nur Mist verzapft hatten. Das Einstellen von Subunternehmen ist laut ECO ohnehin vertragswidrig. Das fanden wir aber immer noch ziemlich daneben, denn in unseren Augen hatte die Firma schon ein paar Chancen zu viel erhalten, aber laut deutschem Recht ist so eine Firma nicht so leicht loszuwerden, wenn sie erst mal im Vertrag drin sind. Grrrr. Dann aber geschah etwas Wunderbares…

Herr Riedler rief uns am 31.8. morgens an und teilte uns mit, dass Fa. Bergmann sich im Einvernehmen mit der “Nachfolgefirma” geeinigt habe, den Auftrag weiterzugeben. Die Arbeiten können von der neuen Firma Sacik zwar nicht sofort wieder aufgenommen werden, aber es soll nicht lange dauern, bis es mit ordentlichen Arbeite(r)n weiter geht. Diesen Aufschub nehmen wir dann gerne in Kauf.

Etwas später rief Herr Göttsche von der Geschäftsleitung von ECO an, um auf unser Beschwerdeschreiben zu reagieren, er ging auf die einzelnen Punkte ein, die wir der Firma vorhielten, dann entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten und bezeugte, dass die Dinge von nun an in unserem Sinne laufen werden, diese Zusagen ließen wir uns dann auch schriftlich zusenden.

Am Mittwochmorgen sind wir dann vorsichtshalber nochmal zur Baustelle gefahren, nicht dass dort ein paar nichts ahnende GA-Bau-Arbeiter werkeln und nicht wissen, dass sie das gar nicht dürfen. War aber keiner da, zum Glück, und dann eben “Hurra, Schatz, die Maurer sind nicht da” .

In der Zwischenzeit haben wir uns dann um eine externe Bauabnahme gekümmert, Herr Plangemann aus Hameln besuchte uns daheim und gab uns erste Tipps, er wird uns einen Kostenvoranschlag für seine Beratung zukommen lassen. Nach den Vorkommnissen der letzten Wochen ist sowas anscheinend bitter nötig. Zu diesem Behufe haben wir dann von ECO noch ein paar Dokumente angefordert, die recht schnell im Haus waren: die Statikberechnungen, die Energieberechnung sowie die Ausführungspläne. Dabei kam heraus, dass es das Bauplanungsbüro Treia nicht mehr gibt, der Laden hat anscheinend dicht gemacht und sämtliche Architektenarbeiten finden jetzt im Hause ECO in Neumünster statt. Hmmm…hat uns ein wenig ins Grübeln gebracht.

Nun verging wieder etwas Zeit, nach erster Info sollte Fa. Sacik aus Burgdorf dann am Dienstag, dem 7.8. loslegen, wurde dann aber ein Tag später, heute. Um halb neun gings dann los. Was recht beruhigend war: die Leute hatten alles dabei und wussten, was zu tun war. Und sie konnten gut erklären, was heute anlag. Auch beruhigend: was die Verschalung anging, wurde erstmal alles abgebaut, was Fa. Bergmann aufgebaut hatte und mit “eigenen Mitteln” weitergemacht, diese sahen auch weitaus vertrauenswürdiger aus. Die Einschalung besteht nicht aus Holzbrettern, sondern aus einer Steinreihe, die gleich am Fundament festgemörtelt wurde. Die seltsam verlegten Duropor sind ebenfalls verschwunden, neues Dämmmaterial steht bereit. Die KG-Rohre wurden ebenfalls noch einmal überprüft und gerichtet. Somit scheinen die Bausünden der Vergangenheit ausgebessert und morgen oder am Freitag wird dann endlich die Bodenplatte gegossen. Am Ende des Tages sah es dann so aus:

Am Montag flatterte übrigens noch eine Rechnung von ECO rein, diese war für die zusätzlichen Erdarbeiten (Füllboden) zur Erhöhung, hierfür sind 2909,80 € fällig.

Heute ging’s dann endlich mal wieder rund auf Murreland: die Vermesser waren schon am Vormittag da und haben ein Schnurgerüst gezogen (in Form von diversen horizontalen Brettern mit Nägeln drin, über die dann die Schnur für die Maurer gespannt wird), das Position und Höhe der Hausecken angibt. Im Vergleich zur ersten Messung stimmte fast noch alles, nur einer der rosa Pflöcke wurde in den vergangenen Monaten beim Hausbau nebenan von einem Bagger umgerumpelt und musste nachjustiert werden.

Dann stand um 14 Uhr das Treffen mit unserem Bauleiter Herrn Riedler sowie dem Fachmann für Erdarbeiten Herrn Janke an. Letzterer begutachtete den Grund und machte sich ein Bild von der Position der Baustraße. Weiterhin nickte er meine Zaunschneise ab, die ich gestern geschlagen hatte und meinte, dass die bösen Zementmonster ohne Probleme mit einem Bagger umgewuppt werden könnten, zwar zu Lasten des Bürgersteigs, aber der muss ja ohnehin neu gemacht werden, wenn die Butze fertig ist – abgesenkt, damit wir mit unseren Autos ohne Achsbruch ins Carport rein- und rausflitzen können.

Das Gespräch mit Hrn. Riedler verlief zufriedenstellend, er konnte uns gemeinsam mit Hrn. Janke den Termin geben, wann die Bagger für die Erdarbeiten anrollen würden: übernächste Woche geht’s los! Dies ist allerdings nicht der offizielle Baubeginn, ab dem die “Sechsmonatsfrist” unserer Bauzeitgarantie beginnt, sondern der Guss der Bodenplatte sei der Beginn dieses Countdowns.

Im Weiteren wurde uns (streng nach Protokoll) der Ablauf des Baus geschildert, welche Gewerke in welcher Reihenfolge aufschlagen werden. Außerdem mussten noch einige Entscheidungen bezüglich der Position der Versorgungsleitungen im Haustechnikraum getroffen werden: was kommt wohin, dies war aber schnell erledigt, da unser Bauvorhaben anscheinend nicht allzu komplex ist.

Was etwas störend war (schien Herrn R. mehr zu nerven als uns), dass die Firma bzw. das Planungsbüro es noch nicht auf die Reihe gekriegt hat, den Antrag auf Regenwasserableitung zu stellen, hier versprach er, würde er sich flott hinterklemmen, da dieser Antrag normalerweise zusammen mit dem Bauantrag durchgeht.

 

Gemütliches Bausammensein

Ansonsten wurde noch etwas Kleinkram besprochen und frohen Mutes konnte in unserer Gartenhütte noch mit einem Wässerchen auf den baldigen Beginn angestoßen werden. Wegen der etwas verzögerten Startphase konnte Herr Riedler uns nicht versprechen, den von mir anvisierten Einzugstermin um Weihnachten einzuhalten, aber es wäre noch “im Bereich des Möglichen” – ich drücke uns die Daumen! Die Hoffnung stirbt zuletzt, blabla.

Als nächstes werden wir dann unser Baustellenschild (welches mich immer an Japans Flagge erinnert) aufstellen, dazu müssen wir uns noch eines dieser kleinen gelben Schilder kaufen “Baustelle nicht betreten, Eltern haften für ihre Kinners”.

Außerdem kamen heute die im Internet bei der “Schindelzentrale” georderten Bitumenschindeln für unser Gartenhaus an, die werden, so das Wetter will, morgen vom Dachdeckersohn aufgenagelt. Kosten für die Schindeln incl. freier Lieferung: 191, 40 €

 

Früh am Morgen machen sich einige wackere Gestalten daran, das Rasengitterfundament zu vervollständigen. Es ist 11 Uhr morgens – der Laster kommt. Mit Kran wird gegen Barzahlung vor Ort (1820,72 €) ein unförmiges weißes Etwas abgeladen, gespannt öffnen wir das Paket und starren entsetzt auf den Haufen Kleinholz. Mal ehrlich: niemand von uns dachte, dass man so eine Gartenhütte so flott wie einen IKEA-Schrank aufbaut, aber das ist dann echt eine Nummer für sich. Die Stimmung sackt trotz strahlender Sonne ein paar Grad ins Eisige. Panisch wird nach der Anleitung gesucht, nachdem einige Teilelisten (auf holländisch!) das Tageslicht erreichen, ertönt endlich der Schrei: “Hier ist das Buch!” Tatsächlich…umfangreich. Liegt aber eher daran, dass es eine Universalanleitung für ca. 15 verschiedene Hütten des gleichen Herstellers ist…hmja. Insgesamt etwas kryptisch im Detail, aber man ist ja motiviert und sortiert erst mal die verschiedenen Stapel Holz und versucht sich einen Reim zu machen, was überhaupt wohin gehört (dicke Bretter = Wände, dünne Bretter = Dach und Fußboden, usw.). Es ist immer noch schlimm: umzingelt von Brettern und nicht wirklich eine Ahnung, wie es los gehen soll…es ist brütend heiß…und die Zeit ist verdammt knapp – sieht erst mal nach einem Wochenwerk aus. Dann ganz langsam mal ans “Fundament”, eine gute Idee ist erst einmal, nicht mit dem Dach, sondern mit dem anzufangen, worauf der olle Schuppen stehen soll. Und dann ein paar Geistesblitze und langsam wachsen die Wände.

auf einen Blick

Und es ist wie immer: zäher Anfang, aber sobald man erst mal ein Arbeitssystem entwickelt hat, klappts ganz gut. Während die ersten Wände nach oben “gesteckt” worden sind (Blockbohlenbau kann so schön sein!) wird arbeitsteilig schon mal mit Holzschutzgrund Nut und Feder eingeweicht. da soll ja nix schimmeln. “Richtig gestrichen” wird später, Regen ist weder heute noch in den nächsten Tagen nicht zu erwarten, toi toi toi, sonst hätten wir echt ein Problem. Am Ende des ersten Tages steht dann schon komplett der Rahmen, das sieht schon ziemlich nach Hütte aus.

Genial hilfreich: der Nagelhut!

Nächster Tag: heute ist das Dach dran! Mit an Bord sind außer uns Rasselbande wieder Nachbar Mike als handwerkliches Universalgenie, Omadia als Kinderschucklerin und Obbafili als erfahrener Hammerschwinger, ohne diese hilfreichen Hände würden Maren und ich wohl jetzt fluchend vor einem großen, teuren Lagerfeuer sitzen. Die Arbeit läuft gut, die schuftenden Schufte werden auch gut mit netten Worten, Eis, Melone und anderen guten Dingen motiviert. Das Dach schließt sich Brett für Brett, langsam wirds sogar dunkel und schattig in der Hütte, was super ist – denn die Sonne ist (wie auch gestern) gnadenlos und es ist einfach verdammt heiß. Dennoch ist der Willie da, das Häuschen heute noch irgendwie dicht zu kriegen (bevor sich am langen Pfingstwochenende noch irgendwelche Hunkebunken in das gemachte Nest setzen um sich irgendwie dicht zu machen).

Kleine Hürde zwischendurch: es sind nicht genug Dachlatten im Paket gewesen, schnell zum Baumarkt, Teileliste schwenken, bedröppeltes Gesicht machen…noch bedröppelter gucken: Lieferzeit 5-8 Tage nach Pfingsten, die verbauten Bretter haben ein exotisches Profil, welches der Markt sonst nicht führt. Aaargh!!! Alternativ kann ich einen Haufen viel zu kurzer Bretter, die bereits sichtbar älter sind, einfach so mitnehmen. Puh, nicht schön, aber hilfreich. Noch eine Riesenfolie für einen möglichen Schlechtwettereinbruch kaufen und wieder auf die Baustelle.

Am Ende des Tages (geplant war Feierabend um 4, wurde doch halb 7 draus) war dann alles gut: Dach drauf (erst ein paar längere Fußbodenbretter abgesägt, dass sie wie Dachbretter aussehen, dann doch die fehlenden Bretter ganz unten gefunden, hüstel) und die Türen drin, sogar abschließbar. Noch eine Abdeckfolie auf das Dach gespannt, die Teerpappen haben wir einfach nicht mehr geschafft, kommt demnächst. Hoffentlich bleibt das Wetter und hold. Dann alles rin inne Bude, Fenster mit Brettern zunageln, Tür zu, abschließen, aufräumen, Heim.

Fazit: zwei Tage fiese Plackerei (die abends nicht aufhörte, dann war Abikorrektur angesagt), einige Hürden, die aber alle genommen werden konnten, einige blanke Nerven, aber auch Gejubel, weil wir es tatsächlich geschafft haben, das Ding in kurzer Zeit zu bauen. Das wäre ohne unsere Helfer nicht drin gewesen, auch an dieser Stelle nochmal ein ganz dickes DANKE an die zuverlässige Unterstützung!!!

in den nächsten Tagen gibt’s zwar noch eine Menge zu tun, z.B. streichen, Fußboden reinlegen, Fenster einsetzen, Dachpappe druff, Zierleisten anbringen…aber das Gröbste ist geschafft, hooray!!!

 

Der Traum vom Gartenhäuschen rückt in greifbare Nähe: in genau einer Woche wird der “Bausatz” geliefert, heute habe ich beim Baustoffhandel Matterjahl geordert, um Villa Belmont II auf festen Boden zu stellen, sprich: 105 Rasengitter und 1,6 Tonnen Brechsandsplitt rollen am Dienstagmorgen an. Da simmer mit 327,98 € dabei, dafür siehts aber hoffentlich aufrechter aus als das Häuschen auf dem Artikelbild.

Heute wieder eine ECO-Rechnung im Briefkasten: die dritte Rate ist fällig, für die Erteilung der Baugenehmigung zahlen wir 5870,08 Euro.

Jetzt haben schon einen schönen Batzen Geld gezahlt, bald könnte es gerne losgehen!

Was wir schon lange wussten, wurde heute offiziell: der Bescheid der Stadt Hameln über die Hausnummernvergabe lag im Briefkasten, die Nummer 6 ist es jetzt tatsächlich und schwarz auf weiß. Natürlich nicht umsonst, die Vergabe kostet die runde Summe von 50 Euro.

Das Thema “Hausnummern” wurde in Hameln Ende letzten Jahres heiß diskutiert, da einige Exemplare anscheinend nicht gut sichtbar waren, gelten nun die (auf einem Infoblatt mitgeschickten) Richtlinien: mindestens 7 cm hoch soll sie sein, die Zahl muss arabisch sein – unser Wunsch, winzige Binärzahlen mit LEDs an die Haustür zu projizieren, fällt damit wohl ins Wasser.

Die Stadt Hameln meint es gut mit uns, der Briefkatzen war heute prall gefüllt mit guten Dingen! Der Bauantrag wurde nach gut vier Wochen genehmigt, die Gebühr dafür beträgt dämonische 666,00 Euro, dahintergeklemmt der Befreiungsbeschluss zum Thema Gartenhaus: auch dieses darf nun errichtet werden! (Gebühr 54 Euro.)

Schnell unseren Bauleiter Herrn Riedler kontaktet und ihm die frohe Botschaft vermittelt, nun geht der bewilligte Antrag gen Norden zu ECO und schon bald könnte der Bau losgehen. SPANNUNG!!!