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zuweghaus

Gestern haben wir noch den hiesigen Baustoffmarkt unsicher gemacht und uns jede Menge Pflastersteine angesehen, denn heute war das Treffen mit Herrn Wessel Junior – es geht um die Gestaltung unserer Außenanlagen: nivellieren, Altlasten abfahren, Mutterboden aufschütten, plattwalzen, Wege und Carport pflastern – das wird dann demnächst aktuell. Wird auch Zeit, denn der Weg zum Haus wird immer sumpfiger, ich habe mir schon ein Paar schöner gelber Gummistiefel zugelegt, um noch durch die schmatzende Matschepampe zu kommen.

Die Planung geschah zuvor etwas hastig mehr am Reißbrett als vor Ort, das obige, von der Baudame gekonnt zwischen Tür und Angel zusammengephotoshoppte Bild, ermöglicht schon einen schönen Eindruck von Form, Farbe und Richtung der Zuwegung. Nach zwei Stunden und ein paar Pfund mehr Lehm an den Schuhen hatten wir es dann, demnächst bekommen wir den Kostenvoranschlag und wenn uns dieser genehm ist, können die Bagger rollen.

badenBaden können wir auch schon, die Badewanne ist eingebaut (leider falsch, muss nochmal raus, die 30cm breite Fliesenablage für Bücher, Kerzen, Leckereien fehlt am Kopfende) und gefüllt – das Bad ist so gut wie fertig!

 

Gestern, am Tag des Herrn, gab es genug zu tun für die Ungläubigen: die ersten Dinge wurden von unserer Miezwohnung hin zum neuen Haus geschafft! Der Balkon wurde zum letzten Mal winterfest gemacht, die tüchtige Baudame lud 3/4 des Grünbestandes in Kübeln und Töpfen ins Auto und karrte diese in unseren Garten zum Überwintern. Nun ist der Balkon öd und leer, der Winter kann kommen. Tut er auch fast, es ist klirrend kalt.

Am Wochenende muss irgendjemand bei uns wieder heimlich gearbeitet haben. Maren sichtete deutliche Veränderungen im Fußbodenbereich: es wurde abgeschweißt. Nun sind die Böden weitgehend komplett dicht, es darf auch derzeit nicht auf der Teerpappe rumgeschrammelt werden, aber die Elektriker können nun wiederkommen und mit ihrem Werk fortfahren. Wann wohl der Klingelknopf angebracht wird? Welcher es wohl sein wird? Fragen über Fragen…

Heute, am Montag, rechnete ich gar nicht damit, dass irgendwas auf der Baustelle passiert: Vollmond, Hochdruckgebiet, Eiseskälte, gefrorene Scheiben. Morgens -2°C, im Tagesverlauf 6°C. Dennoch! Tapfer schlugen die Maurer auf und klinkerten an der Vorderseite weiter. Zwar hatte der Murresteyn immer noch nicht seinen großen Auftritt, aber es geht wacker voran. Auch hier noch mal ein Lob an unsere kälteresistenten Arbeiter. Morgen früh gibt’s heißen Punsch für alle, versprochen!

Telefontag:

  • Fa. Elektro-Höfer: wir steigen durch das Angebot nicht durch, hoffen/glauben, dass einige ECO-Inclusiva übersehen bzw. nicht aufgeführt sind. Bitte um übersichtliche Ausführung mit allen Posten.
  • Herr Plangemann: welche Mängel sind momentan akut und halten uns von der Zahlung der Rate 7 noch ab? Im Wesentlichen alles okay bzw. ausgebessert, zumindest im erträglichen Bereich. Schiefe Wand, Dämmung, vielleicht sogar die Stürze. Bis auf die verfluchten Windböcke, die müssen noch von den Dachdeckern verstärkt werden, wenn sie irgendwann mal wieder kommen. (Vermutlich nach dem Klinkern, das ist momentan das zeitliche Nadelöhr, das andere Gewerke aufhält).
  • ECO! Der Anruf in den heiligen Hallen brachte Interessantes zutage: momentan war niemand von der Geschäftsleitung zu sprechen, die Empfangsdame verwies mich an die Kassenstelle, um dort meinen Sermon vorzutragen, dass bisher zwar einiges vor Ort geschah, was die Mängelbeseitigung anging, aber sich noch niemand aus dem Hause bei uns gemeldet hatte, wie wir es uns eigentlich gewünscht hatten. Dort aber auch Kaffeepause? Keiner da. Hochinteressant auch diese Neuigkeit: unser Bauleiter ist krank, länger. Wir haben einen Ersatzbauleiter bekommen, Herrn Thomsen. Neue Telefonnummer abgestaubt. So bekommt man bei ECO solche wichtigen Infos eher beiläufig und nur auf Eigenanfrage mitgeteilt, ziemlich daneben. Herr Thomsen hatte bis gestern Urlaub, ich habe mich gleich auf seinem AB vorgestellt mit der Bitte um zeitigen Rückruf, es gibt ja schließlich einiges zu bereden – heute kam aber noch nichts von ihm. Geht ja gut los. Später bei der Kassenstelle aber noch eine verständige Mitarbeiterin erwischt, der ich erklärte, warum wir bisher noch nicht zahlen wollten. Offenes Ohr, wir kriegen keine Mahnung, erst mal muss alles geklärt werden, was noch anliegt.

Und sonst?

Die Maurer mauern. Westwand, heute zu 4/5 fertig, morgen kommt dann wohl der Rest und dann geht’s vorne oder hinten weiter, je nachdem. Bei schlechtem Wetter oder genervten Elektrikern werden erstmal die Böden der Innenräume abgeschweißt.

 

Die Bauherrin hat heute das Ellen-Rosen-Exil eröffnet, dort überwintern die aus Aurich importierten Rosen in einem schmucken Steinbeet, bis sie dann im richtigen Garten 2013 einen festen Platz bekommen.

Ansonsten ist sie noch katzengleich auf dem Gerüst rumgeturnt, hat viel fotografiert (unter anderem noch eine Dachmacke – siehe unten. Dass uns diese Lücke vorher nicht aufgefallen ist, ist schon seltsam.)

In den letzten Tagen kam erstmals richtiger Unmut gegenüber ECO auf, seit ca. 6 Wochen ist der Bauantrag genehmigt, drei Raten bereits bezahlt, nur passiert ist immer noch nicht viel, noch nicht mal eine anständige Rückmeldung, wie und vor allem WANN es weitergeht, ist bei uns eingetrudelt – lediglich der genehmigte Bauantrag kam vor einiger Zeit kommentarlos von ECO für unsere Akten zum Abheften zurück. Wir hätten uns wenigstens eine Art Ablaufplan oder ein grobes Zeitfenster gewünscht, wann es denn endlich losginge.

Auch die Telefonate mit Bauleiter Riedler waren unbefriedigend, zuerst wurden wir nur mit vagen Aussagen wie “es gab noch ein paar Komplikationen, bald geht es los” abgespeist, nach etwas Nachbohren, worum es sich denn bei den Komplikationen handele und der Bitte, ob er als  Hauptverantwortlicher nicht mal ein paar Leuten hinterhertelefonieren könne, geschah nichts, auch der versprochene Rückruf blieb aus.

Verärgert wurde dann Frau Heitefuß die Situation geschildert, sie versprach, sich zu kümmern. Dann rief Herr Riedler heute endlich an, offenbar sei nun alles geregelt, wir werden uns am 21. Juni zum Bauanlaufgespräch mit ihm und den zuständigen Gewerken vor Ort treffen und danach “können die Bagger dann rollen” – wir wollen es hoffen, denn der Traum von einem Weihnachtsfest im Eigenheim ist mittlerweile etwas ins Wanken geraten.

 

Gen Abend, als die Gemüter ruhiger wurden, kehrte Muße ein. Heute nachmittag hatte Maren bei Nachbarin Inge noch ein paar Ableger abstauben können, diese wurden dann alsbald in die Erde gebracht. Herausgekommen ist dann ein schön anzusehendes Beet im Steinkranz mit einer Stockrose, einem Sonnenhut, etwas Katzenminze und einem Hagebuttenbusch.

Zu Gast auch ein graues Weidetier, welches sich rollig fotogen im Grase wälzte.

Langsam sieht’s schon wie ein Garten aus, heute zwei riesige Blumenpötte mit Erde gefüllt und links ein paar Rankerdbeeren und rechts einen Blaubeerstrauch hineingepflanzt – das macht sich bestimmt gut zu Holunderbeeren, Äpfeln und Kirschen!

Heute lag dann die zweite Rate für  ECO im Briefkasten: das Erstellen des Bauantrags, welche mit 7826,77 € zu Buche schlägt. Der Bauantrag ist seit drei Wochen beim Bauamt, bin gespannt, wann wir davon etwas hören.

Nach dem gestrigen Frust lag heute zumindest wieder eine erfreuliche Kleinigkeit an: die von Gilla & Willie gespendete Alu-Gartenbank (auch hier noch ein herzliches Dankeschöön!) wurde heute zusammengeschraubt und dann zum Grundstück gebracht, wo sie mit einem Kettenschloss am Apfelbaum gesichert wurde.

Der große Maik hat uns gestern zwei Fliederpflanzen aus seinem Garten gestiftet, diese Abkömmlinge haben wir dann heute bei Nieselregen in die Erde gebracht – auch an die Nordseite, dann ist auch die \fər-ˈsi-thē-ə\ nicht mehr so alleine.

 

 

Ansonsten noch die Fotonachlese der Wochenendergebnisse:

Schaukel in Aktion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So sieht mein “Tor” von innen in Betrieb aus…solange sich da keiner dranhängt, oder es böse anschaut, hält es.

Heute ist endlich wieder was auf unserem Grundstück passiert! Der seit langem erwartete Schnitt der alten Obstbäume auf dem hinteren Teil sowie das Entfernen von vier Stuken und einigen alten Zäunen mit Betonfundamenten wurde vom Gärtnermeister Böger mitsamt Team und Bagger von morgens bis zum Nachmittag durchgeführt, eine ziemliche Umwälzung von Biomasse. Von den Bäumen ist optisch wenig übrig geblieben, aber die rappeln sich wohl schnell wieder und bald gibts dann Kirschen, Holunder und Äppel aus dem eigenen Garten. Zusätzlich haben wir hinten links eine ca. 4×4 Meter große Fläche für ein Gartenhaus ausbuddeln & mit Schotter auffüllen lassen, da der Bauantrag für das “richtige Haus” noch nicht gestellt ist, können wir uns in der Zwischenzeit zumindest schon mal eine nette Holzhütte zum Unterbringen von diversem Krempel und auch zum GRILLEN aufs Land stellen. Ist ein Anfang! (Oder auch nicht…wie wir wenig später sehen werden…)

Nachtrag vom 15.04.: die Rechnung für das Räumen des Grundstücks betrug mit allem Drum und Dran 714 €, darin war auch die Entsorgung sämtlicher Dinge enthalten. Der Kostenvoranschlag wurde somit eingehalten.