Posts Tagged ‘Erdarbeiten’

Heute morgen hatte Fa. Bähre ihren zweiten Auftritt, die Fundamente wurden mit einem kleinen Bagger ausgehoben. Die Maurer, welche schon um 8 Uhr da sein sollten um die Gräben auszugießen, ließen sich heute nicht blicken. Also Hrn. Riedler angerufen und ihm die Lage geschildert – er zeigte sich überrascht und wollte sich dahinter klemmen…

Das Wetter heute war stellenweise etwas durchwachsen, als ich um 13:30 Uhr das obige Foto schoss, goss es wie aus Kübeln, der Vormittag war aber durchaus angenehmer – also kein Grund, nicht aufzukreuzen – und das mal wieder ohne Absage. Das ist wirklich ein Punkt, der bisher schon zwei Mal genervt hat: die Firmen sollen sich nicht nur beim Bauträger, sondern auch bei den Bauherren abmelden – die warten schließlich auch darauf, dass etwas passiert!

Abends gegen 18:30 war ich nochmal da, um die Fundamente mal näher zu betrachten, wie tief sie sind und wo sie entlanglaufen, das ist auf dem Foto links besser zu sehen.

Das Panoramabild unten zeigt die Ausmaße des gesamten Hauses (außerdem das Dixiklo, das kam gestern schon an – wie konnte ich sowas Wichtiges nur vergessen!), hier zeigen sich auch schon die Giebelecken. Dann hoffe ich mal auf einen morgigen Aufmarsch der Zementmischer!

Mit dem Aushub der Fundamente beginnt heute unser offizieller Baubeginn, damit auch die sechsmonatige Bauzeitgarantie der Fa. ECO System Haus.

Nach zwei Tagen war Fa. Bähre mit den Erdarbeiten fertig. Am Spätnachmittag waren die Baufahrzeuge (nicht ohne einen Flurschaden auf dem Nachbargrundstück zu hinterlassen) schon wieder weg, genauso wie der Kellerschutt der Altvorderen, dafür war die Baustraße vorne links fertig, eine 4m breite Trasse aus Schotter für die demnächst anrollenden Schwerlasttransporter.

Hinten gut sichtbar: der Erdhaufen, den wir für unseren Garten noch verwenden können. Jetzt aber schnell zum Baumarkt, eine Schubkarre kaufen und die paar Kubikmeter unauffällig verteilen.

Für das Haus wurde bereits ein Sockel aufgeschüttet, damit die Bodenplatte nächste Woche wie geplant etwas über Straßenniveau liegt, Teile des Grundstücks liegen noch darunter – die müssten dann zum Schluss noch aufgefüllt werden, damit uns das Wasser der Nachbarn nicht einen ungewollten Gartenteich liefert.

Nach Auskunft von Bauleiter Riedler sieht der folgende Terminablauf jetzt so aus:

  • am Dienstag, dem 17.7. kommen die Maurer und gießen die Bodenplatte aus WU-Beton. Vorher wird diese ausgeschalt.
  • am Montag, dem 23.7. beginnen die Maurerarbeiten mit dem Hintermauerwerk
  • am Mittwoch, dem 1.8. kommt dann die Decke,
  • am Mittwoch, dem 8.8. wird der Dachstuhl vom Zimmerer aufgesetzt.

Ich hoffe, dass Fa. ECO diesen flotten Ablauf tatsächlich so organisieren kann, das klingt nach einem ziemlich straffen Bauplan. Wenn es hinhaut, soll es uns so recht sein.

Die obligatorische “von-gegenüber-Sicht”

Laut Auskunft eines Nachbarn liegt unser Murreland aber ohnehin auf einem der höchsten Punkte Tünderns, also: “no worries, mate!”.

Der erste “Spatenstich”!

Wie Musik in meinen Ohren: Baggerdröhnen. Am Vormittag wurde mit den Ausschachtarbeiten begonnen, etwa 30 cm tief wird der Bereich abgetragen, in dem dann in den folgenden Tagen die Bodenplatte gegossen werden soll. Zuvor fand noch eine Absteckung statt, hier sahen wir auch erstmals die Ecken der beiden Giebel, die zuvor noch keine große Rolle gespielt hatten.

Für die Baustraße, welche ausgehend von der Weserstraße aufgeschüttet wird, habe ich noch ein Zaunteil abgenommen, mit meinem Lieblingswerkzeug machte ich weiteren 2 Metern Jägerzaun den Garaus.

An einer Stelle hörten wir leider ein hässliches Knirschen, bisher war der Bagger nur dann und wann auf Wurzelwerk gestoßen, aber dies hier war neu: die Baggerschaufel kollidierte mit einer Mauer, die im Erdreich steckte. Wir wurden schon vom Nachbarn vorgewarnt, der vor etwas längerer Zeit beim Ausheben seines eigenen Kellers einen alten Keller im Boden von den “Vorbewohnern” fand, dies war nun auch bei uns der Fall. Etwa genau an der Position meines künftigen Arbeitszimmers. Ein etwas übelriechender Raum wurde zutage gefördert, komplett mit Wänden und Fundament.

Dieser wurde dann großzügig abgetragen, musste weg, damit unser frisch gebautes Haus nicht irgendwann an dieser Stelle absackt. Das Loch muss nun aufgefüllt und verdichtet werden, ärgerlich: kostet wieder mehr für Entsorgen und Auffüllen mit Kiesgemisch.

Da wir die ausgehobene Erde behalten wollen, um damit das Grundstück anzuheben (wir werden noch mehr Erde brauchen, viel mehr!) musste der Baggerfahrer die “gute” Erde nun von der “schlechten” trennen, der Anteil mit dem alten Kellerbauschutt muss entsorgt werden, den Rest behalten wir natürlich.

Insgesamt blieben wir etwa zwei Stunden dabei, es war schon spannend, mit welcher Präzision der Baggerfahrer sein “Instrument” beherrschte – und vor allem zu sehen, dass es endlich losgeht, war schön.