sortiertes Holz, halbe Hütte, übersehene Klinker und heimlicher Trockenbau

Sonntag, September 30, 2012

Ein sonniger Sonntag, vielleicht einer der letzten unverregneten Herbsttage? Es gab noch einiges zu tun: die Maurer hatten uns gebeten, den nicht gerade kleinen Holzrestberg der Zimmerleute zu bewegen, damit sie ihre Klinkerhaufen strategisch günstig platzieren können, es sieht auf der Baustelle ohnehin ziemlich gruselig aus, von daher packte ich heute alles Holz als zukünftiges Brennholz schön sortiert um die Hütte herum.

“Gehacktes Halb-halb”

Diese erfuhr heute endlich die Endbehandlung, nach Wochen hatte ich endlich mal Zeit, die Frontseite zu streichen, die mittlerweile mächtig silbrig ausgeblichen ist. Mit allen Winkeln, Ecken, Überkopfaktionen und Türen bin ich allerdings immer noch nicht fertig, wie das Foto zeigt – hoffentlich bleibt das Wetter gut, damit man diesen “vorher-nachher-Zustand” bald los ist.

Unser Nachbar informierte mich währenddessen, dass “gestern ja auch einer da war” – wie…wurde da etwa heimlich am Samstag gearbeitet und wir haben es nicht mitgekriegt? Tatsächlich, unser ominöser aber fleißiger Trockenbauer Christof hat im  Obergeschoss gewerkelt, die Gerüststützen sind alle raus (die vier sichtbaren Stahlträger bleiben drin – das will die Statik so!), von der Glaswolle ist nichts mehr zu sehen und alles ist fein säuberlich mit Latten und Folie abgedichtet worden!

Zu guter Letzt hatten wir völlig übersehen, dass die Maurer am Freitag schon drei Reihen Verblender auf der Ostseite des Hauses vermauert hatten, diese habe ich natürlich auch sofort fotografiert. Maren wird gleich morgen in aller Herrgottesfrühe zur Baustelle eilen, um Fa. Sacik von unseren Ziermauerwerksplänen zu unterrichten, die wir in den letzten Wochen mit dem Chef ausgehandelt hatten. So flott wie es im Moment vorangeht, kommen wir kaum hinterher.