Archive for März 2012

Der große Maik hat uns gestern zwei Fliederpflanzen aus seinem Garten gestiftet, diese Abkömmlinge haben wir dann heute bei Nieselregen in die Erde gebracht – auch an die Nordseite, dann ist auch die \fər-ˈsi-thē-ə\ nicht mehr so alleine.

 

 

Ansonsten noch die Fotonachlese der Wochenendergebnisse:

Schaukel in Aktion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So sieht mein “Tor” von innen in Betrieb aus…solange sich da keiner dranhängt, oder es böse anschaut, hält es.

Heute morgen haben wir unseren Antrag im Bauamt abgegeben, jetzt dauert es noch 4-7 Wochen bis das Ding durch ist. Einen Dämpfer gab es leider auch: wir dürfen nicht ohne weiteres die Gartenhütte an der Nordseite des Grundstücks bauen, da sich diese außerhalb der Baugrenze befindet. Also einen weiteren Antrag auf Befreiung stellen und abwarten. Wird dann wohl nichts mit Hüttenbau in den Ferien, außerdem sind dann auch wieder Gebühren fällig, grmbl.

Gutes Wetter, Osterferienstart und passend dazu ein paar nette Kleinigkeiten, mit denen wir beginnen:

Die appen (abben?) Äste der Obstbäume lagen ein paar Tage traurig herum, Gärtnermeister Böger rückte am Freitagnachmittag noch mit dem Schredder an und verarbeitete denn mannshohen Haufen Kleinholz zu einem nunmehr hüfthohen Haufen Späne. Die haben wir dann gleich mehrfach wieder verwertet: einerseits gibt das Zeug ein tolles Spielmaterial her, andererseits haben wir damit die Fläche unter der Schaukel gepolstert und weiterhin den ollen Brennesseln damit das Sonnenlicht geklaut.

 

Die Schaukel hängt jetzt im Kirschbaum!

 

 

 

 

Der erste selbstgepflanzte Busch an der Nordseite: eine Forsythie (wobei ich erst seit dem Schreiben dieses Artikels weiß, wie man die Dinger schreibt…ich war immer irgendwie bei “Forsietzie” – nach der tatsächlichen Schreibweise werde ich diese Pflanzen von nun an nur noch englisch aussprechen: “/fɔː(r)ˈsaɪθiə/“. Wieder was gelerrrnt. My, what a beautiful yellow shrub.

 

 

Zum Schluss die Tor-tur: damit wir nicht immer über fremden Grund laufen müssen (außerdem ist es bestimmt 150 m kürzer!) , haben wir uns entschieden, in unseren schönen, alten, morsch erscheinenden Jägerzaun eine Pforte einzubauen. Diese Kleinigkeit dauerte dann am längsten, da sich das marode Ding als erstaunlich robust entpuppte, respektive war wohl die neue Säge einfach Mist. Nach zahlreichen kreativen Flüchen hab ich zusammen mit Schwiegervaddan das Ding doch noch in die Knie gezwungen und etwas Knarriges, Türähnliches dort hineingebastelt – sehr improvisiert (bzw. schluderig), muss ja auch nur 6-8 Wochen halten, bis die Bauarbeiten richtig losgehen! Das hoffe ich zumindest. Wir haben vorgestern am Freitag vom Bauplanungsbüro den Bauantrag zugeschickt bekommen, den wollen wir dann morgen am Montag dem Bauamt der Stadt Hameln vorlegen.

image

Das Grundstück ist nun fast aufgeräumt und bereit mit diversen Häusern vollgestellt zu werden, gestern wären wir fast noch in ein Loch gefallen, das sich nach der Zaunfällung aufgetan hatte. Schnell noch ein Foto aus Wühlmausperspektive geschossen und zugeschaufelt.

Ein Gartenhaus mit zwei Räumen (einer für Gartengeräte, der andere als Werkstatt) ist mittlerweile ausgesucht: Belmont 2, heute vom hiesigen Baumarkt ein Komplettangebot eingeholt: mit allem drum und dran (Bastelsatz “Gartenhaus”, Bitumenschindeln, Holzschutzgrund, Dauerschutzlasur, Betonplatten und Anfahrt) sind wir mit knapp 2200 € dabei. Mal sehen, ob wir bei der Größe bleiben oder die etwas kleinere Version nehmen werden…

Heute ist endlich wieder was auf unserem Grundstück passiert! Der seit langem erwartete Schnitt der alten Obstbäume auf dem hinteren Teil sowie das Entfernen von vier Stuken und einigen alten Zäunen mit Betonfundamenten wurde vom Gärtnermeister Böger mitsamt Team und Bagger von morgens bis zum Nachmittag durchgeführt, eine ziemliche Umwälzung von Biomasse. Von den Bäumen ist optisch wenig übrig geblieben, aber die rappeln sich wohl schnell wieder und bald gibts dann Kirschen, Holunder und Äppel aus dem eigenen Garten. Zusätzlich haben wir hinten links eine ca. 4×4 Meter große Fläche für ein Gartenhaus ausbuddeln & mit Schotter auffüllen lassen, da der Bauantrag für das “richtige Haus” noch nicht gestellt ist, können wir uns in der Zwischenzeit zumindest schon mal eine nette Holzhütte zum Unterbringen von diversem Krempel und auch zum GRILLEN aufs Land stellen. Ist ein Anfang! (Oder auch nicht…wie wir wenig später sehen werden…)

Nachtrag vom 15.04.: die Rechnung für das Räumen des Grundstücks betrug mit allem Drum und Dran 714 €, darin war auch die Entsorgung sämtlicher Dinge enthalten. Der Kostenvoranschlag wurde somit eingehalten.