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Treppe in Einzelteilen

Nachdem gestern schon Gewerke Strom und Sanitär fieberhaft frickelten, Klos, Waschbecken und Steckdosen einbauten, waren diese heute auch zuerst vor Ort. Eigentlich sollten gestern die Innentüren eingebaut werden (genauso wie die Fensterbänke), wegen des Schneechaos im Norden und eines defekten Lieferwagens kamen diese erst heute. Doch sie kamen nicht allein!

Zuerst waren wieder Herr Falke von der Fa. Höfer da und Herr Oberwald von Fa. Sendermann. Das war ca. bis 11:00 noch gemütlich, dann gings ab: die Treppenbauer kamen, monierten das Gerümpel im Flur und sorgten lautstark aber nicht uncharmant für Arbeitsplatz. Als diese erfuhren, dass in dem Gedränge auch noch Türen eingebaut werden sollten (geschweige denn in zwei Stunden die Hausübergabe mit Bauherren und Bauleiter stattfinden sollte!) , war die Stimmung kurzzeitig auf dem Siedepunkt. Egal, kann man nichts machen – nur die Fliesenleger wurden wieder ausgeladen, die sollen morgen wieder kommen.

Was dann so innen abging, war wirklich schwer zu beschreiben: Sägen, Hämmern, Bohren, lautstarkes Fluchen, aber irgendwie wirkte dieses Chaos nicht unkoordiniert, es wurde eine Menge geschafft. Unsere Klingel kam erstmalig zum Einsatz, Probleme machte allerdings der Klingelknopf, welcher kurzerhand gegen ein wertigeres Innenleben ausgetauscht wurde. Der Krähenschnabel bleibt aber bestehen. Die Treppe, welche in einem Lieferwagen in Einzelteilen angekarrt worden ist, wurde fachgerecht zusammengesetzt und schon bald konnten wir die Stufen nach oben erklimmen. Die Zeiten der Leiterkletterei sind allemal vorüber!

Die Abnahme gestaltete sich als zeitaufwändig und am Schluss auch als nervenrauben. Wir gingen jeden Raum sowie Dachboden und Außenbereich mit Bauleiter Armbröster durch, Restarbeiten und Mängel wurden festgehalten und auch schon vor Ort diskutiert. Unser Gutachter Herr Plangemann unterstützte uns hierbei fachkenntlich und sehr hilfreich. Danach wurde zuvor Gesehenes im Protokoll festgehalten, hierbei wurde es stellenweise ziemlich anstrengend, ausgerechnet der kurz auftauchende “Ersatzbauleiter” Herr Thomsen konnte hier schlichten und am Ende konnten wir das Protokoll einvernehmlich unterschreiben.

Am Ende des Tages fing es noch wie verrückt an zu schneien, als alles gelaufen war, kam Herr Thomsen noch mal raus und fragte mich, nachdem wir uns die Fassade im Schneetreiben noch mal ansahen: “Na, ist das nicht ein geiles Gefühl, wenn alles fertig ist?” – Meine Antwort eher verhalten: “Naja, die jetztige Zeit erlebe ich als ziemlich fürchterlich, aber fragen Sie mich doch in einem Monat noch einmal…dann haben Sie sicher recht.” – Hoffen wir es. Der “Killerumzug” steht kurz bevor, es gibt noch megaviel einzupacken und die Zeit drängt – an Tagen wie heute kommen wir zu nix und die Zeit drängt… pack mer’s!

So langsam wird der Umzug wirklich konkret, auch in den Köpfen. Heute morgen habe ich den Umzugswagen reserviert, genau in einer Woche geht das Kistenschleppen schon los. Wir haben auch schon angefangen zu packen, in unseren Zimmern stehen schon kinnhoch gut gefüllte Umzugskartons und es wird langsam eng – wobei nichts aus den Zimmern verschwunden zu sein scheint…das wird nächste Woche noch lustig. Gefühlt hat sich unser Hausstand in den letzten 5 Jahren verdoppelt – und 2007 waren es auch schon ca 100 Kartons, die wir hier reingetragen haben. Die paar Sachen, die ich in den letzten Wochen noch auf Ebay und diversen Wiederverkaufsportalen losgeworden bin, sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein (waren ca. 4 kleine Umzugskartons…). Wie gut, dass ich noch rechtzeitig dran gedacht habe, einen kurzen Film mit meiner Kamera zu drehen, wie unsere Wohnung hier im Jonasweg im “Urzustand” vor dem Umzug aussah – mittlerweile ist es nicht mehr so nett hier. Von den meisten Wohnungen, in denen ich in den letzten 10 Jahren (bes. Studien- und Referendarszeit) gewohnt hatte, habe ich nicht viele Bilder, dieser Mangel sollte nicht noch einmal passieren!

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vorher (oben links noch Nässe deutlich zu sehen)

Heute wurde Maren und mir der Rücken durch Gilla und Willie frei gehalten, so dass wir im Haus etwas arbeiten konnten – parallel zu den Fliesenlegern, die eine halbe Wochenendschicht eingeschoben haben, damit sie rechtzeitig fertig werden. Wir hatten von Herrn Weiß einen wertvollen Tipp erhalten: es gibt sog. “Silikatfarbe”, mit der man auch feuchte Wände streichen kann, so dass die Nässe trotz Farbschicht entweichen kann. In unseren Zimmern im Obergeschoss hatten wir bei unseren Tapezier- und Streichaktionen an den letzten Wochenenden die Außenwände jeweils “roh” belassen, der Feuchtigkeitsstreifen im Bereich der Fensterstürze ist zwar schon deutlich schmaler geworden, dennoch sichtbar.

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nachher – wohnlich weiß

Heute aber: Farbe druff! Wohnlich sah das vorher nicht besonders aus, nachher schon. Jetzt sind die Zimmer erst richtig gemütlich, wenn es uns dann im Sommer oder Herbst packt, werden wir dieses Provisorium noch übertapezieren und nachstreichen.

Die Fliesenleger wirbelten nebenher lautstark in Bad und WC und das Tagesergebnis konnte sich dann gegen 16 Uhr auch sehen lassen:

 

Nische überm WC oben

Nische überm WC oben

…gehen die Arbeiten im Moment voran. Teppiche sind (bis auf das Treppenhaus) alle verlegt, die Küche ist auch fertig, nun sind die Fliesenleger dabei, die Bäder auf Vordermann zu bringen. Die Vorbereitungen dazu gehen sehr langsam voran und sind (wie eigentlich alles) nicht ohne Hindernisse zu bewältigen. Zum einen wurden zu wenig Fliesen für den Flur/Küchen/GästeWC-Bodenbereich geliefert, diese kamen dann später an. Zudem sind nach dem Transportweg viele weitere Fliesen für Wand und Boden der Bäder beschädigt bei uns angekommen – Fazit: es fehlen wahrscheinlich 8 m², die nachbestellt werden müssen. Auch die Fensterbänke lassen auf sich warten: erst am nächsten Montag werden diese zu uns geliefert und eingebaut. Dann kommen auch die Sanitärleute wieder und installieren Waschbecken, Toiletten, Armaturen und den ganzen Rest. In der Küche läuft auch noch nichts, da die Anschlüsse noch ausgebaut werden müssen. Das fließende Wasser kommt momentan noch aus dem Außenwasserhahn (wenn es nicht friert) und aus der Heizungszuleitung. Und aus den beiden defekten Regenrinnen fließt auch eine Menge Wasser, allerdings nicht dahin, wo es versickern soll.

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dort werden in einer Woche zwei Waschbecken hängen…

Derweil hat das Fliesen-Duo bei uns die nötigen Abkofferungen gemauert, die Sockel für Dusche und Badewannenablage sowie die Verengung in der Dusche für die passige Duschtür (hier gab es dann wieder Diskussionen, wieviel Extrakohle wir berappen sollten, es konnte dann aber auf ECO umgewälzt werden, da wir die Badewannenablage nicht mehr umläufig bauen lassen können.) Ständig muss noch Material nachgeholt und bestellt werden…es dauert.

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fertig geflieste Wand im Gäste-WC

Heute war im Gäste-WC dann am Ende des Tages aber schon eine Wand fertig gefliest, das Problem, dass die Bordüre eigentlich zu dick für die Fliese ist, wurde von den Fliesenlegern gut gelöst: ein paar Kellen Fliesenkleber mehr und die Unterschiede wurden ausgeglichen – das macht doch Lust auf mehr!

Morgens hatte Maren noch ein Treffen mit dem Bauleiter, hier wurden dann die letzten Termine gemacht (ich bin wirklich nicht sicher, ob alles termingerecht fertig wird – die Übergabe findet am nächsten Mittwoch statt!) und die Mängelliste noch einmal durchgegangen. Im Briefkasten hatten wir heute die schriftliche Bestätigung, dass uns aufgrund der Überschreitung der vertraglich festgesetzten Bauzeitenfrist 600 € gutgeschrieben werden – das ist etwa genau die Monatsmiete, die wir zu viel zahlen.

Hier noch ein paar Bilder von heute…

Was für ein Tag, heute wurde es schlagartig wohnlich. Möbel Heinrich hatte von 8 bis 15 Uhr unsere Küche fertiggestellt, sie gefällt uns ausgesprochen gut (wobei bei diesen Arbeiten wieder etwas Fliesenlegerschluderei entdeckt wurde…) und nebenbei verlegten die Männer von der Fa. “Hammer” im Obergeschoss und im Arbeitszimmer den Teppich. Morgen kommen sie noch einmal für das Wohnzimmer und die Fußleisten wieder, der Flur kann erst verlegt werden, wenn die Treppe da ist.

Und den Kaminofenliefertermin haben wir jetzt auch: am 21.3. wird er eingebaut!

Bin etwas platt, deshalb ein paar Bilder statt vieler Worte:

malertammoAm dritten “Malerwochende” haben wir den Räumen am Samstag den ersten und am Sonntag den zweiten Anstrich verpasst. Mit von der Partie war wieder unsere illustre Helferrunde in wechselnder Besetzung, nebenbei hat am Sonntag Fa. Beko die Bodenluke eingebaut (ob die wirklich richtig geht, seht Ihr, wenn das Licht angeht!), nachts brummten die Bautrockner und zogen massig Wasser aus den Wänden.

Die Gauben sehen nun noch etwas schlimmer aus, da jeweils eine Seite komplett abgenommen wurde, es befand sich (wie schon geschrieben) etwas mehr Pilzbefall am Holz als zuerst gesehen. Am Dienstag werden sie wieder aufgebaut.

Vor dem Haus ist jetzt unser Weg zu erkennen! Fa. Wessel hat noch vor dem Frost den Zaun entfernt und vom Bürgersteig zum Haus hin einen Schotterweg errichtet, damit man nicht immer schlammigen Fußes zum Haus kommt.

Ich schreibe hier demnächst hoffentlich etwas ausführlicher, momentan bin ich zu platt (nebenbei viele Korrekturen, nebenbei ist die Hälfte der Familie mal wieder gesundheitlich etwas angeschlagen und die Nächte sind besch***.)

Wenig Worte, dafür umso mehr Bilder:

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Fuger fugen

Es scheint nur zwei Extreme auf unserer Baustelle zu geben: entweder passiert nix oder es kommen alle auf einmal, so wie heute. Um 8 Uhr standen die Fuger auf der Matte um ihr Werk zu vollenden. Ich hatte mich zu dieser Uhrzeit mit den Fliesenlegern verabredet, diese kamen gegen halb neun und mussten noch bis elf auf die Fliesenlieferung warten, dann konnte es aber endlich losgehen. Vorher wurden mit Herrn Ipek aus Oldenburg (!) noch einmal sämtliche Modalitäten geklärt, was wie und wo bzw. wie viel mit Aufpreis (z.B. für Diagonalverlegung, Bordüren, Rosone, etc.) verlegt werden sollte. Hierbei stellte sich heraus, dass unsere neuen Fliesenleger günstiger sind als der alte, verschollene. Irgend etwas Gutes muss der späte Wechsel dann doch mit sich bringen.

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Kabelverlegung

In der Zwischenzeit fingen die Kabelverleger schon mal an, die Nachbarschaft aufzumischen und den Bürgersteig aufzureißen, ziemlich großflächig sogar. Zuerst hieß es, dass sie in vier Stunden fertig sein wollten, gegen 17 Uhr waren sie aber immer noch zugange.

Herr Weiß und Co. haben beim Ausbessern der Gauben leider noch mehr Stockflecken gefunden und mussten mehr Material austauschen als ursprünglich geplant, sie haben die Arbeiten deshalb heute nicht fertig gestellt, da erst einmal das Antipilzmittel austrocknen soll, welches sie aufgetragen haben – am nächsten Montag geht es dann weiter. Im Moment sieht es oben ziemlich schlimm aus, alles was schon mal in den Giebelbereichen fertig war, ist jetzt wieder offen… Wir haben jetzt auch zwei Bautrocknungsgeräte gemietet, die innerhalb der nächsten Woche möglichst viel Wasser aus den Wänden ziehen sollen.

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Fliesen in der “Eingangshalle”

Am frühen Nachmittag schaute ich noch einmal vorbei, die Fliesis kommen gut voran. In der langen Zeit zwischen Bemusterung und Verlegung hatte ich schon fast vergessen, wie die Fliesen aussehen, mir gefallen sie aber im Haus ausgesprochen gut. Nun wurde noch der Fliesenbereich um den Kaminofen herum besprochen. Der Flur ist heute nicht begehbar, aber am Wochenende können wir uns bei den Streicharbeiten dann überall austoben und am Montag steht dem Kücheneinbau nichts mehr im Weg.

Küchenfliesen!

Küchenfliesen!

Die Bäder werden zuletzt gefliest, oben gibt es noch ein paar offene Fragen, da zum einen die Bordüre dicker als die Fliesen ist  (warum hat uns RaabKarcher diese Kombination eigentlich angedreht? Die sollten es doch besser wissen!) und der Bereich um das Bogenfenster herum ist wohl unverschämt schwer zu verfliesen – vielleicht belassen wir es auch beim Streichen in dieser Ecke…Mal sehn.

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Der Jammel in Nahaufnahme

Heute war ein Tag der Aufdeckungen: Pfusch, Pfusch, Pfusch! Richtiger Nepp! Und das gleich im Doppelpack! Und die Konsequenzen schon böse sichtbar! Herr Weiß demontierte heute die fehlerhafte Gaube im Badezimmer, dabei quoll ein warmer, stinkiger Luftschwall aus der Öffnung, kein gutes Zeichen. Darunter hatte sich durch eine fehlerhaft gezogene Dampfbahn (halt nen Loch drin) eine Menge Feuchtigkeit in dem Kasten gesammelt und schon ziemlich das Holz angegriffen, war schon ganz grüngeschimmelt – raus damit! – bis Donnerstag muss der Bereich nun ablüften und dann neu erstellt werden.

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Schimmelgucklöcher im Treppenhaus

Der Keim des Zweifels war nun gesät: wie sieht es in den anderen drei Gauben aus? Im Beisein des Bauleiters baten wir Herrn Weiß, auch diese zu öffnen, das heißt zwar, dass diese wieder geflickt und neu gestrichen werden müssen, aber wir wollten schon die Gewissheit haben, dass hinter der Rigipswand sich in den nächsten Monaten und Jahren nicht das pure Grauen in Form von Schimmelpilzen breit macht. Und voila: in zwei von drei Gauben waren tatsächlich ein paar Stockflecken am Holz zu sehen, durch die frühe Einrigipsung und die Estrichfeuchtigkeit entstanden. Allerdings sehr kleinflächig, hier müssen jeweils nur 1-2 Latten ausgetauscht werden und dann werden die Kästen wieder geschlossen. (Natürlich auf Kosten von ECO) Ärgerlich, aber das bremst den zu erwartenden Fortschritt voraussichtlich nicht. Aber gut, dass wir es jetzt und nicht Jahre später bemerkt haben.

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Auf dem Betonstreifen (Fenstersturz von oben) sollte eigentlich Dämmung liegen!

Aber der Murks war noch nicht zu Ende: während Herr Weiß & Co. die OSB-Platten auf dem Dachboden befestigten, sah sich Herr Plangemann die Dämmung auf den im Dezember ausgebesserten Stürzen an. Damit war er ziemlich schnell fertig, da es dort keine Dämmung gab. Da schwillt mir echt der Hals: wir hatten sowohl Bauleiter (Riedlern und Thomsen) und Maurern auf Anraten von Herrn Plangemann mehrfach gesagt, wie wichtig die Dämmung an dieser sensiblen Stelle ist, da sich ohne diese das auf dem Dachboden entstehende Kondenswasser genau in die Mauer niederschlägt – das sieht man auch prima in den Zimmern – genau diese Stellen haben wir wegen Feuchtigkeit nicht tapezieren können, das Wasser geht auch ohne Dämmung nie wirklich weg! Aargh! Und?

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Seit langem war der Dachboden wieder betretbar und wurde gut gelüftet.

Allen Warnungen zum Trotz wurde es dann nicht gemacht und jetzt ham wir den Salat. Zum Glück gab es noch keine Stockflecken an den Wänden. Die Ursache lässt sich schnell beheben, Maurer Sacik bekam von Herrn Armbröster unmittelbar den Auftrag zur Nachbesserung. Die Holzkonstruktion auf dem Dachboden hatte zum Glück keinerlei Schäden durch die Feuchtigkeit genommen.

Die auf heute bestellten Fliesen kamen übrigens nicht.

Ansonsten gingen wir die Liste der kleineren Mängel nochmals durch, so langsam wird es Zeit für den ganzen Kleinkram.

Im Folgenden bekamen wir die neuen Termine mitgeteilt, diese wären (gepaart mit unseren eigenen):

  • am Do., 7.3. kommen die Fuger wieder und: die Fliesenleger, sie wollen richtig Mottek machen und am Samstag, dem 10.3. mit allem fertig sein. Außerdem kommt der Kabelanschluss.
  • am Sa./So. 9./10. ist unser Streichwochenende: alle Räume 2x anpinseln! Müssen wir sehen, dass wir nicht mit den Fliesis kollidieren.
  • am Mo., 11.3. kommen Küche und Teppich. Die Teppichleute können zum Glück auch ohne Treppe verlegen…
  • ab Do., 14.3. könnte der Kamin kommen.
  • am Fr., 15.3. werden die Innentüren eingebaut
  • die Treppe am Mo. 18./Di. 19. 3
  • und am Mi., 20.3. soll die Hausübergabe stattfinden.
  • Einzug wäre dann am Wochenende 22.-24.3 und der Spuk hat ein Ende. Oder fängt erst richtig an, wie man’s nimmt.
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der kleine Haufen

Am späteren Nachmittag wurde es dann angenehmer, da habe ich im Schlammgarten mit Gummistiefeln zuerst die verstreuten Steine gesichert, danach den lädierten Feuerbrunnen abgetragen und umgeschichtet und danach im Erdhaufen den verschütteten Teil des “Brunnens” ausgegraben – was für eine Scheißplackerei, die mit Wasser vollgesogenen Riesenbrocken aus dem schmatzenden Schlamm zu ziehen, da habe ich echt um jeden Stein mit Spaten undn Brechstange gekämpft. Alle habe ich sie nicht bekommen, aber die Menge an Material für die Mauer vor dem Haus kann sich nun schon sehen lassen!

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der große Haufen

 

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Kaum zu glauben, der Running Gag hat sein Ende gefunden: DIE FUGER SIND HEUTE GEKOMMEN! Ich musste nach der Arbeit gleich mal hin, um bei schönstem Grühlingswetter diese Mythengestalten in Fleisch und Blut zu sehen, tatsächlich. Doch wie immer auch hier ein kleiner Wermutstropfen: “Kommen Sie morgen wieder?” – “Nein, Mörtel alle – Sie müssen erst neuen besorgen” – “Wieso ich…”, usw. Die Fuger frugen also, ob ich neuen Mörtel besorgen könne, ich verneinte, nicht meine Aufgabe. Die Truppe schnell an Herrn Sacik weitergeleitet, dieser kümmerte sich und dann gehts zumindest am Donnerstag weiter. Aber: die Front ist fertig und in absehbarer Zeit hängen die Außenlampen und der tolle Klüngelknopp!

Wie ich gerade erst auf dem Foto sehe, sind anscheinend auch unsere Mülltonnen angekommen – wir sind jetzt an die Abfallentsorgung angeschlossen!

Nach drei Tagen des Klebens, Kleisterns und Ausrichtens haben wir es vollbracht: alle Wände, die wir bekleben konnten, sind nun tapeziert! Leider sind die Fensterstürze im OG durch die späte Ausbesserung im Dezember immer noch feucht, also haben wir diese vorerst “in natura” belassen. Ärgerlich, denn schön ist was anderes. Der “Saftstreifen” über den Fenstern muss aber erst noch verschwinden, damit es nicht fault, gammelt oder wir bald Champignons züchten können. Also dann hoffentlich im Sommer oder Herbst.

Und in einem der Kinderzimmer ist immer noch der Durchbruch zum Bad hin – dafür hat sich blöderweise immer noch niemand verantwortlich gefühlt, das muss dann wohl der Fliesi richten – als ob der nicht schon genug zu tun hat. Der kommt Gerüchten zufolge übrigens am Donnerstag, wenn also alle nach Plan kommen, haben wir in der kommenden Woche full house:

  • Montag: Erdarbeiten von Fa. Wessel, Herr Weiß bessert die Gauben aus. Und: die Fuger sollen tatsächlich kommen!!!
  • Dienstag: Treffen mit dem Bauleiter, die Fliesen sollen geliefert werden.
  • Mittwoch: Atempause, Aufräumen für den Fliesenleger.
  • Donnerstag: Wir rollen den roten Teppich für den Fliesenleger aus. Außerdem kommt der Kabelanschluss.
  • Freitag: …da fällt uns bestimmt noch was Tolles ein…
  • Samstag: erster Anstrich der Räume
  • Sonntag: zweiter Anstrich der Räume

Und die Woche drauf wird auch nicht gerade ruhig:

  • Montag, 11.3. – Teppich kommt, Küche auch
  • Kurz danach: Treppe muss kommen…Restarbeiten…Kamin auf Abruf…Einzug wann?

Am Ende des Tages noch ein Erfolgserlebnis á la “wir sind schneller als wir dachten”: die Küche ist schon gestrichen!

Hier noch ein paar Impressionen vom Sams- und Sonntach:

BALI

Das dynamische Duo an der Kleistermaschine

Heute brach dann unser zweites Tapezierwochenende an, dieses Mal war der große Mike mit am Start und in der Stammbesetzung wieder Uwe, Willie und die Bauleute. (Und last, but not least, Omagilla als Kinderbespaßerin) Heute haben wir uns den schlimmsten da größten Raum von allen vorgeknöpft: das Wohnzimmer! So groß, dass man von einem Ende fast nicht das andere sehen kann, dazu kommen Winkel, Ecken, Giebel, Erker und eine Schräge – wahrlich eine Herausforderung, quasi der K2 des ambitionierten Tapezierers. Aaaber: am Ende des Tages war dieser nicht-euklidisch wirkende Raum vollständig mit lecker Erfurter Romantik beklebt – wahrlich ein Kleisterwerk!

tazepieren

Genauer gehts mit WaWa

zippadevNoch eine  Premiere am heutigen Tage: wir haben uns zum ersten Mal Pizza ins neue Haus bestellt! Leider wurde diese zuerst in die Hamelner Weberstr. 6 geliefert und der Bote rief ganz traurig an und klagte: “Hier wohnt gar kein Herr Krake in der Weberstraße 6!” – “Tatge” – “Nee, auch nich.” – “Weserstraße – wie der Fluss?” – “Nee, ich bin ganz woanders, bin aber gleich bei Ihnen…” – So war’s dann auch.

Morgen sind dann die Räume oben dran – vielleicht schaffen wir sie alle vier, die Fensterwände lassen wir aus, da sie noch feucht sind. Übrig bleiben ein Haufen Schrägen, einige Winzstückchen Drempel und ein paar Fummelecken bei den Dachfenstern.

Und – kaum zu glauben: die Maurer riefen an, morgen sollen doch tatsächlich die Fuger kommen! (Das läuft bei uns schon als Running Gag…)